Rehasport unter Corona - TSV Kronshagen – Turn- und Sportverein von 1924 e.V.
10.07.2020 | Reha-Sport News | Allgemein

Rehasport unter Corona

Nach 10-wöchiger Pause ist seit dem 26. Mai wieder Leben in den Sporthallen eingekehrt. Das Lehrschwimmbecken bleibt voraussichtlich bis nach den Ferien, die Unihalle bis Anfang Oktober geschlossen.

Sparten- und Übungsleiter wurden fast täglich mit neuen Bestimmungen bombardiert. Die Leitplanken des DOSB und des Fachverbandes mussten verinnerlicht werden. Das daraufhin erstellte Hygienekonzept soll das Verbreiten der heimtückischen Viren verhindern. Mein Ersuchen nach vorzeitiger Genehmigung des Rehasport wurde vom Kreis und der Gemeinde abgelehnt.

Nach Bekanntgabe der Öffnung wagten sich die Mutigsten zum Sport. Für die Sportler war alles anders: kommen möglichst im Sportdress, weil die Umkleiden und Duschen gesperrt sind, Mund-/Nasenschutz anlegen, Hände desinfizieren, durch die Umkleide in den Flur, Abstände einhalten, Kontakt vermeiden, vor allem die Parole – Vermeidung der Aerosole, um die wichtigsten Punkte aufzuzählen.

Die Sportler haben sich lange nicht gesehen und manchmal auch nicht wiedererkannt. Erst ein vorsichtiges Lupfen der Maske, oder das freilegen des Gesicht´s durch die zwischendurch vermehrte Haartracht zeigte, wer sich dahinter verbarg. Kein Händeschütteln und selbst die sonst von Einigen praktizierten herzlichen Begrüßungen mit Küsschen unterbleiben bis auf Weiteres. Das warm up, das jetzt auf der Stelle stattfindet, verhindert die sonst üblichen Schwätzchen zum Austausch von Neuigkeiten. Und trotz alledem sind wir froh, endlich wieder zusammen Sport treiben zu können.

Hinterher in der Sportklause, zu der sich manche Gruppe einfindet, bringt die Vorzüge der genannten Regeln zutage. Alle riechen wegen der geschlossenen Duschen gleich oder ähnlich, aber der Abstand und die gute Belüftung des Rittersaal lassen für uns das Ganze unauffällig erscheinen. Lediglich Ayfer und Frank tragen immer Maske, wenn sie den Rittersaal betreten – ich glaube ich weiß, warum!?

Gerhard Stellmach

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