Willkommen im Jahr 2010
Am 13.01. war unser erster Wandertag im Jahr. Wir hatten Glück, unser Wanderweg war gut geräumt. Die kurze Strecke führte uns von Gut Schönhagen über Ziegelhof bis nach Wohldhörn. Zur Orientierung: Die Strecke liegt zwischen Leckerhölken und der Straße nach Wankendorf im Süden. Durch die Knicks am Wegesrand, waren wir weitgehend vor dem kalten Ostwind geschützt. Teilweise waren die Schneewehen am Weg bis zu 2m hoch. Bei Wohlhörn wurden wir vom Bus abgeholt, es ging nach Kirschenholz zum Mehlbüddelessen. Auf den Bildern sieht man, wir waren nicht nur beim Wandern fleißig.
( Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden )
Was kommt noch in diesem Jahr auf uns zu ?
Am 20. Mai machen wir eine Tagesfahrt an die Flensburger Förde, wir besuchen das Sonderborger Schloss. Anschließend besuchen wir die Porzellanbörse in Hüllerup.
Vom 30.05.- 05.06.2010 wartet der Rennsteig auf uns.
Am 2. September 2010 wollen wir uns verwöhnen lassen, wir machen eine Schlemmerfahrt ins romantische Otterndorf an der Elbmündung.
Anmeldungen zu allen Fahrten bei Bruno Böhrnsen Tel. 0431 311989 ( Die Rennsteigfahrt ist zur Zeit schon ausgebucht! )
Und noch ein wichtiger Termin:
Am 12. Februar ist unsere Jahresspartenversammlung um 19 Uhr im Sportheim!
Der Februar fängt gut an. Die Wanderung am 10.02. fällt der Witterung zum Opfer. Eis und Schneeverwehungen machen es den Vorwanderern unmöglich, eine begehbare Strecke zu finden. Der Busverkehr wird am " Wandertag " eingestellt. Die Wanderung wird von der Wanderwartin abgesagt.
Die Märzwanderung soll uns um den Einfelder See führen. Falls der Zustand der Wege es nicht zulässt, werden wir die Strecke für die Juliwanderung vorziehen.
Am 12.02. hatten wir unsere Jahresspartenversammlung in der Sportklause. Trotz der schlechten Witterung konnten wir doch 35 Mitglieder begrüßen. Prima ! ( Wir vom Spartenvorstand hatten schon befürchtet, dass wir den Abend alleine verbringen müssten ) Auf die Wanderer ist eben Verlass.
Die Märzwanderung sollte uns von Ranzel durch den Felder Forst bis nach Westensee führen. Doch zuerst musste vorgewandert werden, um die Strecke zu erkunden. Nachdem wir im Februar wegen Glatteis und Schnee nicht wandern konnten, musste die Wanderung im März gelingen.
Am 3. März war es soweit. Die Sonne schien, der Schnee war schon ordentlich weggetaut, der Waldweg war fast frei, und als wir aus dem Wald traten und über die Felder blickten, sahen wir den Frühling. Das konnte ja am Wandertag nur noch besser werden, dachten wir.
Natürlich hatte es am Wochenende nochmal gut 20 cm Schnee gegeben, mit Verwehungen. Zum Schneefall kam am Wandertag die nächste Katastrophe: der Riesebyer hatte uns vergessen! Nach mehreren Telefonaten und einer längeren Wartezeit, ging es dann los. Schnee satt auf dem Waldweg. Wegen der Verspätung wurden nur 5 km gewandert. Bei Kaffee und Kuchen waren die Widrigkeiten schnell vergessen.
Aprilwanderung bei Superwanderwetter
Der vollbesetzte Bus brachte uns zu unserem Ausgangsort nach Niederkleveez. Von Niederkleveez, an der Halbinsel zwischen Behler See und Dieksee gelegen, wanderten wir windgeschützt durch den Wald am Dieksee entlang, Richtung Malente. In Malente war kurze Pause angesagt, die Fußkranken konnten in den Bus steigen. Für die anderen waren noch 1,5 km angesagt.
In Malente an der Promenade konnte man eine Kuh auf dem Wasser sehen, die einem Angler beim Angeln zusah. ( Bild 4 ) Weiter ging es durch das Tiergehege zwischen Hirschen und Wildschweinen mit ihren Frischlingen, Richtung Neversfelde. Mit dem Bus fuhren weiter zum Ferienhof RADLANDSICHTEN zum Kaffeetrinken.
Maiwanderung
Wenn ich mir heute das Wetter betrachte, kann ich feststellen, dass wir mit der Wetterbestellung an unserem Wandertag, am 5.05., wirklich wieder einmal ein glückliches Händchen hatten. Strahlender Sonnenschein!
Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Gottorfer Schloss. Vorbei am Barockgarten mit dem Globushaus und dem keulenschwingenden Herkules, gingen wir die Stampfmühle, ( so heißt der Weg ), bis in den Wald. Jetzt wanderten wir durch das "Wickeltal" ständig bergauf - über uns das frische Grün der Bäume - fast eine Stunde durch den Wald. Am Ende des Weges erreichten wir den oberen Teil des Barockgartens und gelangten über den oben ewähnten Weg zum Café mit dem gleichen Namen. Hier warteten Kaffee und Kuchen auf uns, sowie die zurückgebliebenen " Fußkranken ".
Himmelfahrtswanderung mit den Eisheiligen im Nacken
( oder : DIE KALTE SOPHIE IM RUCKSACK)
Nach dem Unwetter am 12. 05. konnte der nächste Tag, der Himmelfahrtstag, nur besser werden. Und so war es auch. Bevor wir in SEPEL mit unserer Wanderung begannen, erfuhren wir vom Busfahrer, dass keine Getränke an Bord waren. Himmelfahrt ohne Wasser, Bier oder Saft, eine grausame Vorstellung!! An der nächsten Tankstelle erfolgte der notwendige Einkauf. Nun ging es los.
Von SEPEL gingen wir durch das Naturschutzgebiet nach GODAU und weiter, direkt am Plöner See entlang, bis zum Herrenhaus NEHMTEN. Dort wartete der Bus auf uns mit den großen Schinkenplatten. Dazu gab es natürlich reichlich, ebenfalls von Antje und Wolfgang besorgt, Gewürzgurken, Tomaten und Schnäpschen sowie das Tankstellenbier. Nach der " Mittagspause " wanderten wir durch den Nehmtener Forst über KÜHLAND bis nach HOHENSTEIN. Der Bus nahm uns auf, wir fuhren nach DERSAU zum Tortenessen ( natürlich Diättorte mit viel Sahne ). Der Tag war gelungen!
Tagesfahrt Sonderburger Schloss, Porzellanbörse Hüllerup
Von Langballigau ging die Reise mit der MS "FEODORA" nach Sonderburg. An Bord gab es für jeden ein Frühstücksgedeck, sodass wir gestärkt in Sonderburg an Land gehen konnten. Wir besuchten das Schloss. Nach der Schloss-und Museumsführung konnten wir bei strahlendem Sonnenschein noch eine Stunde durch die Stadt bummeln, ehe wir mit dem Bus zurück über Flensburg nach Hüllerup zur Porzellanbörse fuhren.
Bei Ankunft waren für uns schon die Tische gedeckt, und wir ließen uns die Torten und den Kaffee schmecken. Nach Besuch der drei großen Ausstellungsräume, gefüllt mit Porzellanraritäten und Silberbestecken ging die Reise zurück nach Kronshagen. Eine sehr schöne Tagesreise, am 20.05.2010!
Rennsteig-Thüringer Wald
Vom 30.05.-5.06. besuchten 44 Wandersleute den Thüringer Wald, um am Rennsteig zu wandern. Unser Quartier war das Lindner Hotel, Haus Frankenblick, in Masserberg-Schnett. Schon am Abend, nach dem reichhaltigen Büfett, besprachen wir mit unserem Wanderführer Hans, das Vorgehen der nächsten Tage.
Der 2. Tag begann gleich mit einer Ganztagestour. Wir besuchten die Werraquelle und wanderten emsig auf dem Rennsteig. Das Wetter war, auch in den nächsten Tagen, kühl und sehr feucht. Wir hatten 6-9° in einer Höhe von 800-900m, da kam uns doch das "flüssige Obst" im Bus sehr gelegen.
Für den 3. Tag waren Stadtbesichtigungen in Weimar und Erfurt vorgesehen.
Am 4. Tag war Fahrerruhetag. Wir wanderten durch die tiefhängenden Wolken, ohne Fernsicht, in der näheren Umgebung und kehrten zum Abschluss in einem gemütlichen Waldlokal ein.
Die Rundfahrt durch den Thüringer Wald am 5. Tag beinhaltete auch den Besuch einer Glasbläserei, sowie eine Schifffahrt auf einem Stausee. Abends, nach dem täglich wechselnden Büfett, trafen wir uns, wie jeden Abend, zur gemütlichen Runde.
6. Tag, Ganztagswanderung. Es war inzwischen sehr warm geworden. Auf unserer Wanderung kamen wir nach Oberhof, besuchten dort den Botanischen Berggarten und die Wintersportstätten. Hans hatte inzwischen bei einer Grillhütte für uns 44 "Original Thüringer Bratwürste" bestellt, die wir vor der Besteigung des "Schneekopfes" aßen.
Auf der Rückfahrt am letzten Tag besuchten wir noch in Saalfeld die Feengrotten. Alle zufrieden und glücklich in Kronshagen angekommen, danken wir den Organisatoren dieser schönen Reise.
Juniwanderung
Von Dätgen fuhren wir mit dem Bus noch auf dem Looper Weg bis zum Hof der Familie Hülsen. Dort war die letzte Wendemöglichkeit, hier konnte der Bus auf die Rückkehr der Wanderer warten. Nachdem es in der Nacht zum 9.06. stark geregnet hatte, durften wir keine guten Wanderbedingungen erwarten. Aber das, was uns erwartete, übertraf die Befürchtungen.
Die Luft war feucht und schwül, sodass uns schon nach kurzer Zeit die Kleidung am Körper klebte. Noch war der Weg , der uns rund um einen Teil des" Großen Nortorfer Moors" führte, gut zu begehen. Die angegebenen ca. 6km waren nachher gefühlte 12km. Jetzt kamen zu dem ständigen Güllegestank auch noch die Mücken, um uns anzuzapfen, dazu. Der Weg wurde mooriger, der leichte Regen, der manchmal einsetzte,war eine Erfrischung. Fix und fertig erreichten wir nach ca. 1 1/2 Stunden den Bus. Unser Ziel war "Das Café" in Borgdorf-Seedorf ( früher "Kiautschou" ), hier wurden wir für unsere Strapazen großzügig belohnt. Für ein Foto fehlte mir die Kraft.
Juli Wanderung
Die Wanderung um den Einfelder See hatte es in sich. Bei über 30° C. wollten wir ca. 7km wandern. 34 Wanderer machten sich von Mühbrook auf den Weg. Am anderen Ende des Sees wartete der Bus auf uns. Halbzeit!
Ein Teil der Wanderer blieb jetzt im Bus, nur 18 " Hardliner" wollten auch die zweite Hälfte der Wanderung bewältigen. Die halbe Strecke ohne Schatten bei praller Sonne. Vorbei an den Badestellen, sahen wir neidisch auf die " Planscher ". Nach einer weiteren Stunde waren wir am Ziel und froh, dass niemand Opfer der Hitze geworden war. Die Unterwäsche war nach einer Wanderung, ohne Regen, noch nie sooo nass.
Augustwanderung am Eutiner See
Pünktlich, wie immer, ging die Fahrt am Bürgerhaus los. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt, und wir waren auch schon auf der B 76 hinter der Behelfsbrücke Abfahrt Elmschenhagen, als die erste und dann die zweite Warnleuchte im Armaturendisplay vom Bus aufleuchteten. Ein Busstopp, ein Blick in den Motorraum, was war passiert? ZWEI Keilriemen hatten sich verabschiedet. Rückruf beim Riesebyer : Weiterfahren, ohne Lüftung ohne Licht, und das bei der schwülen Witterung.
In Eutin hat dann JAN, unser Fahrer, neue Keilriemen aufgelegt, während wir unsere 6 km wanderten.
Etwas später als geplant, erreichten wir dann das" Bauernhofcafé am Dodauer Forst", es wurde, wie immer, kräftig zugelangt. An Abfahrt war allerdings noch nicht zu denken, erst mussten noch Eier, Kartoffeln, Marmelade und anderes gekauft werden. im letzten Bild, sieht man nur noch T E I L E der Kartoffelkäuferinnen.
Auf der Rückfahrt, kurz vor Kiel, leuchteten die Kontrolllampen wieder auf,- wieder beide Keilriemen auf und davon-. Wir konnten aber alle wohlbehalten den Bus verlassen. ...Wenn einer eine Reise tut....
Schlemmerfahrt nach Otterndorf
Otterndorf, wo bitteschön liegt Otterndorf?
Ich muss gestehen, dass ich vor der Reiseplanung noch nichts von Otterndorf an der Elbe gehört hatte. Am 2.09. fuhren wir von Glückstadt mit der Elbfähre über die Elbe nach Wischhafen, (ohne Wartezeit). Auf der Küstenstraße ging es dann weiter in Richtung Cuxhaven nach Otterndorf. Dort angekommen, folgte eine Bootsfahrt, mit einer 85 Jahre alten Hafenbarkasse, auf der Medem. ( Auch dieser Fluss war mir bis dahin unbekannt ). Leider waren die Uferböschungen so hoch, dass wir vom Land nicht viel sehen konnten.
Im Anschluss gab es im - Hotel an der Medem - ein " Cuxhavener Fischbuffet " vom Feinsten. Neu war für mich, dass nach der Fischsuppe jede Tischbesatzung der Reihe nach aufgefordert wurde, sich am Buffet zu bedienen. Das große, sonst übliche Gedränge blieb also aus.
Nach dem reichhaltigen Essen kam dann auch schon unsere nette, resolute Stadtführerin und zeigte uns in einem Rundgang die Sehenswürdigkeiten von Otterndorf. Hier erfuhren wir dann auch, dass der Stadtname nichts mit den Ottern zu tun hatte.
Eine Stunde später gab es im selben Hotel ein Tortenbuffet, dass wiederum keine Wünsche offen ließ. Wir waren alle froh, dass wir noch eine halbe Stunde am Elbufer spazieren gehen konnten.
Auf Vorschlag unseres Busfahrers, Uwe Stöcker, fuhren wir zurück über Stade durch das " Alte Land "vorbei an den Apfelplantagen. Auffällig war, trotz anderer Lesart neulich in den KN, dass alle Bäume brechend voll waren, von einer minderen Ernte war nichts zu sehen. Erstaunlich war auch, dass kurz vor der Ernte, die Bäume voller Obst, noch gespritzt wurde. Vielleicht sollten ja auch die Treibstoffreste von den startenden und landenden Jumbos vom nahen Finkenwerder von den Äpfeln abgespült werden? Alles Bio, oder was??
Vielen Dank den Organisatoren, ein gelungener Tag!



































































