KREKRUS bei Froschkonzert
Bei uns wird nicht gequakt, wir lassen quaken.
Deshalb schlossen wir uns einer Gruppe der Stiftung Naturschutz an, die am vergangenen Freitag Ins Eidertal zog.
Treffpunkt war um 19.00 Uhr auf dem Pendlerparkplatz bei Grevenkrug, und dann ging`s los. Gut gerüstet, mit festem Schuhwerk, teilweise auch mit Gummistiefeln, die Verpflegung im Rucksack, zogen wir zunächst einen wunderschönen Wiesenpfad entlang. Vorbei an Pusteblumenflächen, durch eine kleine Unterführung und weiter über eine kleine Brücke in Gottes weite Natur. Geleitet wurde diese Wanderung durch Hauke Drews von der Stiftung. Anschaulich erklärte er uns an denSchautafeln die Gegebenheiten und die Ökologie des Eidertales.
Es dauerte nicht lange und wir erlebten die ersten „Unwegsamkeiten“. Wir mußten einen Berg erklimmen (was wir Norddeutschen so Berg nennen), einen kleinen Bachlauf überwinden, und später auch noch über Gatter und Zäune klettern. Doch Helfer gab es ausreichend, so daß alle das schafften. Immer wieder gab es kleine Stopps, damit die Natur erklärt werden konnte. Wir erfuhren viel über Moore und die entsprechende Vegetation. Warum am Rande eines moorigen Geländes doch trockenes Gebiet war auf welchem Farne wachsen konnten. Wollgras, Lichtnelken und Ehrenpreis leuchteten uns entgegen.
Nach und nach gab es keinen Pfad mehr und die Flächen wurden unebener. Waren von Hochlandrindern, die wir aber nicht sahen, zertreten. Wir liefen nun querfeldein und erlebten Natur pur, und wurden immer wieder mit ausführlichen Erklärungen gut versorgt.
Langsam wurde es dämmrig und wir erreichten unser Ziel. Am Rande des urigen Teiches ließen wir uns zunächst zu einem erholsamen Picknick nieder. Wir mußten auf das Froschkonzert nur wenige Minuten warten. Es wurde dunkel und der „Gesang“ begann. Mittels Anleuchten sahen wir die Laubfrösche dann auch auf Blättern sitzen. Sie blähten ihre weißleuchtenden „Ballons“ auf und bereiteten uns ihr Konzert. Zum Anschauen und insbesondere für die anwesenden Kinder zum Anfassen, wurde ein Frosch an Land geholt. Ein größeres Exemplar (logischerweise aus einer anderen Familie) blähte sich zwischen den Fingern des Fängers auf und quakte uns an. Eine massive Beschwerde, wie uns gesagt wurde. Der Frosch tat kund, daß er ein Männchen sei und nicht umklammert werden möchte. Wir lauschten lange. Der Weg und das Konzert haben uns nicht nur erfreut, sondern auch eine Menge innere Ruhe beschert. Zufrieden kehrten wir heim.
Wir werden mit unserer Gruppe, außer der Gymnastik zur Krebsnachsorge, immer wieder entspannende oder erheiternde aber auch die Seele beruhigende Unternehmen planen. Wer Lust hat, und bisher den Weg zu uns noch nicht gefunden hat, ist herzlich willkommen. Wir treffen uns immer dienstags von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Aula der Eichendorffhalle.
Die Bilder sind auf unserer Fotoseite....
Fragen zur Gruppe beantwortet Doris Pascheke, 5801548.
Dopa 05/11