Grillfest der Reha-VSG am 17. August 2011

Nachdem sich der diesjährige Sommer (auch Sorbst genannt) nicht von seiner besten Seite gezeigt hat, gab es doch wenigstens am 17. August optimale Bedingungen zum Grillfest der Reha-VSG. Es war trocken, warm und windstill, so als wäre Petrus auch eingeladen. Wie auch in den vergangenen Jahren fand das Grillen hinter der Sportklause statt, zu dem sich insgesamt 37 Mitglieder und zum Teil deren Partner einfanden.

Die Wirtin und ihr Team hatten mittlerweile die Tische gedeckt, Sitzpolster verteilt, die Beilagen serviert und erste Getränkewünsche erfüllt. Holger Schlachta hatte das Feuer entzündet und war bereit, Schwein, Pute, Thüringer und Krakauer zu bruzeln. Immer in Reichweite hatte er seine Kamera, um den Abend unvergesslich zu machen.

Noch vor dem offiziellen Start spendierten Eike und Michael Kämpfer zum Einstand, weil das erste Mal dabei, in vorbildlicher Art eine Runde Helbing.

Bei der Begrüßung durch den „Kümmerer“ der Reha-VSG, wie sich Gerhard Stellmach selbst nennt, wurde mit Freude festgestellt, dass neben vielen aktiven auch ehemalige VSG´ler den Kontakt zur Sparte wünschen. Selbst Albert Corves nahm mit 90 Jahren die beschwerliche Bahnreise von Mölln auf sich. Leider konnten auch welche wegen Krankheit und Reha nicht teilnehmen.

Es blieb noch etwas Zeit, die Gerhard Stellmach nutzte, um die Geschichte des Grillens seit alters her in Prosa vorzutragen. Man sollte sich in die Zeit vor ca. 15000 Jahren versetzen, in Felle gehüllt, hungrig, denn den Supermarkt um die Ecke gab es noch nicht. Die Alten sammelten die Beeren, die Jungen jagten Bisons usw.

Dann war es so weit. Gegrilltes verströmte seinen Duft und erinnerte selbst die in den hintersten Plätzen, sich die Teller zu füllen. Als Sättigungsbeilage gab es Kraut- und Kartoffelsalat, Tsatsiki, Saucen und Brot.

Hilfreich für die Verdauung ist bekanntermaßen oben genannter Kümmel, den Hans Krohn als Hüter der Emilmark genehmigte, und noch eine Flasche spendierte, weil er selbst nicht teilnehmen konnte. So blieb nicht aus, dass so manches in der Sparte bekannte Trinklied mit dem abschließenden „An die Gefäße….“ angestimmt wurde.

Viel Beifall erhielt Klaus Hilbig für seine Beiträge. Im Ersten wurde gezeigt, wie in schlechten Zeiten in Rhodos ein 100 €-Schein durch zig Hände geht, alle damit ihre Schulden bezahlten und am Ende der Schein wieder weg war usw.
In der zweiten Geschichte wundert man sich darüber, wie man die Kindheit in den 30er bis 50er Jahren ohne modernste Technik und Sicherheitsvorschriften unbeschadet bestehen konnte usw.

Einmal noch wurde um Aufmerksamkeit gebeten, damit Gerhard Stellmach seine Geschichte von dem Ehepaar erzählten konnte, bei dem er sich einen neuen Anzug kaufte, der ihrer Meinung nicht so recht passte usw.

Stockdunkel war´s als sich die Letzten ans Bezahlen machten. Es war ein gelungener Abend. Es wurde viel gelacht und erzählt, denn nach wochenlangen Ferien gibt es viel Neues.

Ein ganz großes Lob an Irmi und ihre Helfer, die trotz reichlich Stress in den letzten Tagen, das Ihrige zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

GSt

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