Atemsommer 2011
Hat die Atemgymnastikgruppe einen schrägen Blick?
Nein! Hat sie nicht. Wir haben uns nur das schräge, bzw. verrückte Haus im Gettorfer Tierpark angesehen. Wir konnten es sogar begehen. Doch das war zum
Teil für einige nicht so schön. Hatte man etwa etwas Alkoholisches zu sich genommen? Nein! Hatte man nicht! Doch was war da los? Beim Umhergehen wurde uns irgendwie schwindlig. Doch wenn man sich das Haus ansieht, kann man so manches auch verstehen. Wir sind es natürlich nicht gewohnt, daß der Tisch an der Decke zu finden ist, Gerätschaften auf dem Kopf ste-hen, aber trotzdem nicht herunterfallen. Und der Fuß-boden eben nicht eben ist.
Wir fragten uns allerdings auch scherzhaft, was man uns ins Mittagessen getan hatte.
Aber es war alles bestens in Ordnung. Wir befanden uns einfach nur im verrückten Haus. Das Spielzeug im Kinderzimmer befand sich über uns und nicht zu unseren Füßen. Selbst die Gardinen an den Fenstern waren andersherum angebracht. Eine Frage: „Warum ist das so eine Vertiefung?“ Ach ja, man befand sich gerade im Dachgeschoß, wo die Wände schräg sind. Natürlich nicht oben, sondern unten. Beim genauen Hinsehen, war es trotzdem immer wieder erforderlich, daß die grauen Zellen aktiviert wurden, und das genaue Bild für uns begreifbar wurde. Wir hatten viel Spaß beim Erleben dieses verrückten Hauses.
Es gab am Hauseingang sogar einen Briefkasten. Der war auch faszinierend. Meine Frage war, ob die Post, die dort eingeworfen wird, auch darin bleibt. Doch das sollte nicht unsere Sorge sein. Wir wollten doch noch Tiere besuchen. Auch die sind immer wieder schön.
Da wir mit dem Wetter Glück hatten – es fand nämlich gerade ein Stück Sommer statt – konnten wir uns in aller Ruhe von Gehege zu Gehege und durch einzelnen Häuser sowie Volieren bewegen. Erfreulich ist in Gettorf immer wieder die sagenhafte Vielfalt der Affen. So viele, auch in den unterschiedlichsten Größen,
sieht man wirklich selten. Wir durften sogar dabei sein, als die Kattas gefüttert und wir durften helfen. Sie fraßen uns aus der Hand. Wann erlebt man so eine Situation mal im tägliche Leben?
Ich weiß nicht warum? Aber wir wurden von den Tieren sehr freundlich begrüßt. Sie mochten uns einfach alle. Aber, ich denke, das man das verstehen. Denn wir sind nun mal wir. Alle, auch die Äffchen, hatten uns richtig lieb. Papageien begrüßten und mit
ihrer schnarrenden Stimme. Alles Ziegenähnliche freute sich über unseren Besuch. Ein Zebra sperrte nur sein Maul auf und ließ sich die Speise hineinwerfen. Oder lag die ganze Fröhlichkeit nicht an uns? Sind wir eingebildet? Macht gar nichts. Es war schön!! Wer Lust hat, und in unserer Gruppe dabei zu sein, kann das jeden Donnerstag von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der Brüder Grimm Schule, Kopperpahler Allee gerne tun.
Auskünfte erteilt Doris Pascheke 5801548.
dopa 09/11