Der Endspurt
Trotz des erneuten plötzlichen Wintereinbruchs haben wir uns auch an einem Sonntagmorgen um 9:00 Uhr nicht davon abhalten lassen, nach Hohenwestedt zu fahren und das letzte Spiel dieser Saison zu bestreiten.
Bestreiten ist eigentlich das falsche Wort, denn unsere Gegner haben uns sehr herzlich und sogar mit einem kleinen, aber feinen Frühstücksbuffet empfangen, um in guter Stimmung das Punktspiel anzugehen.
Entgegen einiger Erwartungen und Erfahrungen aus früheren Auswärtsspielen "Sonntagmorgen um 10:00 Uhr in Hohenwestedt" war die Halle nicht eisig kalt und wir auch nicht hundemüde. Zwar haben wir uns Anfangs mit dem Schlagen und Treffen des gefiederten Balles etwas schwer getan, doch das lag eher an den Bällen selbst als an allem anderen.
Und dann ging es los: Spiel, Satz und Sieg sozusagen! Bis auf unser 2. Herrendoppel und das 1. Herreneinzel gingen alle Punkte an uns, sodass wr stolz mit einem Lächeln auf den Lippen und einem weiteren 6:2 auf unserem Punktekonto den Heimweg antreten konnten.
Jetzt blieb nun noch eines zu tun: Abwarten und Tee trinken, wie sich der SV Bockwurst am letzten Spieltag gegen unsere 2. Mannschaft behaupten würde und ob es denn am Ende heißt: "Bockwurst: Erster und TSV K III Zweiter" oder nicht doch "TSV K III Tabellenerster!"
Für alle, die es noch nicht wissen: Leider ist der Bockwurst der Sieg in dem alles entscheidenden Match gelungen; es gibt zur Feier des Tages also doch keinen Wurstsalat und Bier, denn "Bockwurst ist aus und kommt auch nicht wieder rein". Somit mit voller Anerkennung: Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft!
Dennoch sind wir trotz dieses Ausgangs zufrieden, denn so eine tolle und erfolgreiche Saison hätte zu Beginn niemand von uns erwartet. Danke Team III für euren Einsatz und danke Team II, dass ihr versucht habt, unseren Aufstieg noch zu ermöglichen!
Dem Finale in 4 Akten entgegen
Seit dem letzten Bericht haben wir vier Punktspiele absolviert, deren Reihenfolge aufgrund der winterlichen Verhältnisse etwas durcheinander gewirbelt wurde.
Den Anfang machte das Spiel gegen den TV Jahn. Trotz der angespannten Stimmung auf beiden Seiten gelang es uns, das Remis der Hinrunde durch ein deutliches 6:2 auszugleichen. Nach den drei Doppelpaarungen stand es für uns 3:0 - ein ungewohntes, aber sehr beruhigendes Bild. Während Steffen im 1. Herreneinzel seine erste Saisonniederlage einsteckte, gewannen die anderen Herren (Christian und Dohrn) und die Einzeldame (Tini) ihre Spiele sehr deutlich. Wesentlich entspannter als in der Halle ging es schließlich beim Siegesschmaus beim örtlichen Griechen zu. Vier Ouzo für Steffen und die Niederlage fühlte sich schon fast wie ein Sieg an (naja).
Im 2. Akt ging es nach Wankendorf, um vor gefühlten 100 Zuschauern das nächste Derby auszutragen. Für die Bezirksliga sind solche Zuschauerzahlen eher ungewöhnlich, doch unser Gegner Bokhorst (im Volksmund auch Bockwurst genannt) hatte kräftig die Werbetrommel gerührt und das Spiel als vorentscheidendes Aufstiegsspiel in die Landesliga angepriesen. Und es hat sich gelohnt - sowohl kulinarisch als auch spielerisch - denn wenn der Tabellenerste gegen den Zweiten spielt, ist Spannung vorprogrammiert. Möglicherweise beeindruckt von den vielen Zuschauern gelang es unseren Herren jedoch nicht, als Sieger das Feld zu verlassen. Während Dohrn im zweiten Satz fast noch die Wende geschafft hätte, fehlten bei Steffen gerade 3 Punkte, um Sascha Klopp zu schlagen. Nur unsere Damen sorgten, unterstützt von Christian, für Punkte, sodass es am Ende zur Freude der Bokhorster 5:3 stand. Nichtsdestotrotz war das Spiel geprägt von einer sehr entspannten Atmosphäre, was für solch ein wichtiges Spiel eigentlich eher ungewöhnlich ist. Dies zeigte sich auch nach dem Derby, als die Bokhorst ihren Sieg ausgelassen feierten und auch wir ein, zwei Bierflaschen leerten. Zwar waren wir nicht die Sieger, doch auch mit unserer 2. Saisonniederlage ist noch nichts verloren und immer ist es noch ein verdammt erfolgreiche Saison! Nun legen wir unsere Hoffnung auf die Tabellenführung in die Hände unserer 2. Mannschaft, die in der allerletzten Begegnung dieser Saison gegen Bokhorst spielen wird. Tschakka, ihr schafft das für uns!
Der 3. Akt fand endlich wieder Zuhause statt. Diesmal hieß das Motto "Kronshagen vs. Wacken". Die Stimmung am Sonntagmorgen stand der des Hinspiels in nichts nach und war auf beiden Seiten freundlich und entspannt. Auf Wackener Seite womöglich sogar etwas zu entspannt, denn wie auch im Hinspiel litt der eine oder andere Spieler noch etwas unter dem vorabendlichen Getränkkonsum, sodass unsere Herren es nicht schwer hatten, ihre Doppel klar und deutlich zu gewinnen. Der einzige Unterschied zum Hinspiel bestand darin, dass wir nicht 8:0, sondern nur 5:3 gewonnen haben, doch gewonnen ist gewonnen! Und wir sind glücklich, etwas Gutes für unser Punktverhältnis auf der Jagd nach Bokhorst getan zu haben.
Und nun der 4. und letzte Akt innerhalb von 6 Tagen. Im wahrsten Sinne des Wortes: ein Akt! Nach witterungsbedingten und unnachvollziehbaren Absagen, zwei angebotenen Verlegungsterminen und weiteren Absagen seitens unserer Gegner kam es schließlich doch noch dazu, dass sich Kronshagen III und Elmshorn in der Halle sportlich begegneten. Das, womit manch einer kaum noch gerechnet hätte, entwickelte sich zu einem Faustschlag für Kronshagen und zur bitteren Niederlage für unsere Gäste. In angespannter Stimmung und großem Ehrgeiz, unseren Gegnern zu zeigen, wo der Hammer hängt, ging die Partie 6:2 zugunsten unseres Punktekontos aus. Seltsamerweise war die Stimmung aber immer noch gedämpft - Leute, wo war die Siegesfreude? - doch nach und nach und allerspätestens beim Pizzaessen in der Trauma kam dann doch die Freude auf.
5:3 im Doppelpack
Zu Beginn der Rückrunde mussten wir gleich gegen unsere zweite Mannschaft antreten, um mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu unterbinden. Wer dieses Punktspiel gesehen hat, konnte in keiner Partie den Eindruck gewinnen, dass das Ergebnis im Vorwege abgesprochen gewesen war. Als Beleg könnten auch die fünf Spiele herhalten, die erst nach drei umkämpften Sätzen mit teilweise sehr knappem Ausgang entschieden wurden. Ganz ungewohnt für uns war eine 2:1-Führung nach den drei Doppelpaarungen. In den letzten beiden Spielen lagen wir jeweils mit 0:3 hinten und das Spiel war schon fast gelaufen.
Ganz extrem kurios verlief es im Mixed. In beiden Sätzen lagen Tini und Florian relativ deutlich vorn, mussten sich aber trotz mehrerer Satzbälle am Ende Laura und André mit 23:25 und 22:24 geschlagen geben. Dieses Wechselbad der Gefühle durchzog das gesamte Punktspiel und es war lange nicht klar, ob Team II die Revanche für die 7:1-Niederlage aus dem Hinspiel nicht doch gelingen könnte. Am Ende hieß es 5:3 für uns und gerade nach den Punktverlusten aus den vorangegangenen Spielen wirkte dieser Sieg unglaublich entlastend.
Dieses Ergebnis konnten wir auch im ersten Punktspiel des Jahres erzielen, als uns Lohe-Rickelshof als Gegner gegenüberstand. Für dieses Spiel hat sich aufgrund von wieder genesenen Spielern eine veränderte Ausstellung ergeben. Während es für Steffen eine zweieinhalbmonatige Pause seit seinem letzten Punktspiel war, hat Erik sogar mehr als dreieinhalb Monate auf einen erneuten Einsatz warten müssen. Für Dohren bedeutete dies nun aber nicht, sich auf seine vorgesehene zweite Herrenposition zurückziehen zu können, sondern er "musste" wieder das 1. Herreneinzel bestreiten. Dass ihm diese Position durchaus liegt, beweist seine bisherige Quote von 80 %! Zusätzlich erfuhr Dohrn auch noch von Erik die altgriechische Bedeutung seines Namens, nämlich "motzen". Wohl nicht ganz ernst gemeint, aber doch angemessen, weil er doch bei einer Niederlage die Schuld in der Aufstellung begründet sehen würde. Auch wenn der Punktspielverlauf bis zum vorletzten Spiel keinen Sieger erkennen ließ, erwiesen sich gerade die aufgestellten Herreneinzelpaarungen als unsere Trümpfe! Eins-a-Sahne-Banane!!! Mit diesem 5:3-Sieg bleiben wir Bokhorst auf den Fersen und hoffen, bei unserem nächsten Punktspiel gegen Elmshorn einen weiteren Titelaspiranten abschütteln zu können. Damit würden wir zusätzlich unsere bisher einzige Niederlage wettmachen. Für Motivation ist also gesorgt...
Erst knapp, dann sehr deutlich!
Die unglaubliche Siegesserie hat ein jähes Ende gefunden! Und das kam so unerwartet wie Schnee vor und nach Weihnachten. Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Eine Woche vorher konnten wir noch gegen Bokhorst/Wankendorf einen nicht wirklich erwarteten Sieg feiern und plötzlich mussten wir bereits am Samstag gegen den TV Jahn um einen Punkt zittern. 0:3 stand es bereits nach den Doppel-Spielen. Die Hoffnung auf einen Sieg nicht mehr spürbar. Naja, eigentlich war der Punkt schon weg, aber Heikos Gegner nutzte seine Siegchance nicht und bescherte uns noch das Unentschieden. Vielleicht lag es an der engen sportlichen Verbindung zwischen den beiden Mannschaften, denn die Hälfte unserer Mannschaft ist auch beim TV Jahn mehr oder weniger aktiv. Und Heiko ist sogar deren Vereinsvorsitzender! Aber es wäre unfair, Heikos Kampfgeist zu verschweigen, denn ohne den wäre sein Sieg wohl nicht möglich gewesen.
Somit fühlte es sich für uns wie ein Punktgewinn im 2. Stadtderby der Saison an, der uns am darauf folgenden Sonntag in Elmshorn nicht vergönnt sein sollte. Aufgrund der Niederlage unserer 2. Mannschaft waren wir durchaus gewarnt. "Die Damen sollen richtig gut sein, die Herren aber schlagbar!". Naja, die Aussage traf durchaus zu, aber die beiden Siege von Dohren im 1. und Christian im 2. Herreneinzel waren auch die beiden einzigen freudigen Momente in Elmshorn. Dabei hatten wir noch versucht, durch die Umstellung bei den Herrendoppeln erfolgreicher zu agieren. Aber gegen eingespielte Paarungen ist das nicht immer ein erfolgreiches Rezept, sodass wir hoffen, im nächsten Jahr wieder die vorgesehenen Paarungen aufbieten zu können.
Bevor wir dieser Hoffnung nachgehen können, steht aber noch mit dem Vereinsderby ein äußerst spannendes Duell an, denn unser 7:1-Hinspielsieg hat den Ehrgeiz der 2. Mannschaft zur Revanche erheblich angestachelt. Mit welcher Mannschaft wir dann antreten werden, ist aber wohl bis kurz vor Spielbeginn unklar. Denn die Verletzungsmisere hält weiter an und erneut ist mit Provisorien zu rechnen, die bekanntlich am längsten halten.
Obwohl wir am Ende der Hinrunde auf den 2. Platz "abgerutscht" sind, genießen wir diesen Platz (mit etwas Wehmut), denn es ist deutlich mehr, als wir (und andere) von uns vor der Saison erwartet haben.
Rohes Fleisch zum Frühstück?
Am 31.10.2009 konnten sich die Gegner des heutigen Punktspiels bereits ein wenig "ausspionieren", um sich für das heutige Aufeinandertreffen ein taktisches Konzept zu basteln. Mit der Verteidung bzw. Erorberung der Tabellenspitze ging es heute um sehr viel, aber die Verletzungen von Benny (Bokhorst) und Steffen (TSVK) wirbelten die übliche Aufstellung komplett durcheinander. Somit fanden sich die beiden Mannschaftsführer und "Ersten Herren" in der Zuschauerrolle wieder und konnten sich über ihren jeweiligen Heilungsverlauf austauschen. Und diese Rolle sollte es in sich haben, denn es sollte ein Wechselbad der Gefühle werden.
Der Spielfilm macht es deutlich: 0:1, 0:2, banger Blick zu dem Damendoppel: 1:2, etwas Entspannung macht sich breit! Christian sorgt nach heißem Kampf für das 2:2! Durchatmen ist angesagt und Hoffnung auf das angestrebte Unentschieden keimt auf. Dohren schnappt sich auch ohne seine Leibspeise (rohes Fleisch!) Fritz Naurath und sorgt für das 3:2! Die Führung! Nun spielt Telse und folgt leider ihren negativen Vorahnungen vom Freitag und unterliegt Sandra Hofmann. 3:3. Die Spannung steigt und Ann-Kristin und Florian bekommen den steigenden Erwartungsdruck zu spüren. Gerade nach dem verlorenen 1. Satz strömen einige Verbesserungsvorschläge auf sie ein. Florian reklamiert (zu recht), auch verlieren zu dürfen. Aber dazu kommt es nicht, also 4:3! Minimalziel erreicht und jetzt?! Heiko hat sich sein Spiel aufgehoben, um eigentlich dem größten Druck auszuweichen. Aber ist der Druck tatsächlich kleiner geworden? Wohl kaum, denn der fünfte Punkt wäre mehr als genial und das spürt er wohl auch. Und dann spielt er hochkonzentriert und unglaublich engagiert, sodass er nach dem 1. Satz kräftig nach Luft schnaufen musste. Per Traubenzuckerdoping entschied er auch den zweiten Satz für sich und fand sich anschließend in einer Jubeltraube wieder.
Dieser Sieg bedeutet nicht nur den Ausbau der Tabellenführung, sondern er ist ein weiteres Kapitel dieser unglaublich erfolgreich verlaufenden Saison. Vielleicht hört dieses tolle Gefühl bald auf, aber bis dahin genießen es!
Ein Lauf!
Der MTSV Hohenwestedt vervollständigte am 31.10.2009 das Mannschaftsquartett , denn auch unser Team II und Bokhorst/Wankendorf weilten zur gleichen Zeit in der Halle. Besonderes Augenmerk galt natürlich zuerst der Mannschaft aus Hohenwestedt, mit denen wir uns ja um die Punkte "streiten" wollten (aufgrund der freundschaftlichen Beziehung beider Teams zueinander ist Streit ausgeschlossen!). Allerdings ist die Mannschaft aus Bokhorst/Wankendorf unser nächster Gegner und als unser erster Verfolger (ohne Hochmut: eine ungewohnt schöne Perspektive) waren wir auch sehr darauf gespannt, wie deren Punktspiel verlaufen würde.
Auch in diesem Punktspiel zeigte sich, dass wir mit unseren 6 Herren und 3 Damen über eine sehr umfangreiche Personaldecke mit einer sehr ausgeglichenen Spielstärke verfügen, die so manchen Ausfall verträgt. Denn mit Erik und Heiko fehlten zwei Herren berufsbedingt und die vier restlichen Herren und alle drei Damen erspielten sich dann einen Heimsieg, der vorher wohl von niemandem erwartet worden ist. Fairerweise ist anzumerken, dass Hohenwestedt ohne ihren 1. Herren antreten musste und diese Schwächung führte dann auch dazu, dass am Ende ein 8 : 0-Heimsieg für uns heraussprang! Bis auf das 1. Herreneinzel (Trainingsbedarf???) wurden alle Spiele in zwei Sätzen entschieden, wobei es dabei teilweise auch recht knapp zuging.
Die schnelle Entscheidung ermöglichte es uns ein bisschen Gegnerspionage zu betreiben. Neben tollem Sport wurden wir dabei Zeuge einer üblen Verletzung von Benny Dankert im entscheidenden Spiel, sodass unser Team II ein Unentschieden erreichte. Benny wünschen wir baldige Genesung!
Team III - Oktoberfest nach Derby
Wie üblich trafen die 2. und 3. Mannschaft am Saisonanfang aufeinander, um vermutlich möglichen Manipulationen vorzubeugen. Wie gewohnt haben diese Punktspiele ihre ganz besondere Brisanz, denn wer verliert schon gerne gegen die Trainingspartner…
Zusätzlich hat die letzte Saison unseren Ehrgeiz angestachelt, die beiden bösen Niederlagen aus der Spartenchronik zu löschen. Aber mindestens genauso groß wie der Ehrgeiz war die Unsicherheit, nicht an die guten Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen zu können. Gerade beim letzen Training vor dem Derby zeigte sich bei Teilen der Mannschaft eine gewisse Blockade, die aber am Samstag wie weggewischt war. Um ca. 13.57 Uhr, also 3 vor 2, waren die ersten beiden Punkte für unsere Mannschaft eingefahren. Nur bei Erik und Florian ging es in den dritten Satz, den sie trotz großer Aufholjagd nicht mehr gewinnen konnten. Alle weiteren Spiele gingen zu unseren Gunsten aus, wobei die Deutlichkeit des Ergebnisses über die tatsächlichen Verhältnisse etwas hinwegtäuscht. Somit wird das Rückspiel alles andere als ein Selbstgänger werden. Vielleicht erhalten wir dann ja wieder diese tolle Unterstützung von unseren „Fans“ des TV Jahn, mit dem große Teile der Mannschaft eng verbunden sind. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die unbekannt unverkrampfte Stimmung während dieses doch etwas besonderen Spiels, die uns im Anschluss zum gemeinsamen Essen bei Erik´s Lieblingsgriechen führte. Leider sind dann nur noch Tini, André und ich zum Oktoberfest unseres Vereins gegangen, um bei Uftata-Uftata-Musik und Dirndl noch eine letzte Nachlese abzuhalten.
Christian und Tini
Team III - Traumstart in Wacken
„Wo liegt Wacken?“ Eigentlich kennt ihn ja jeder, aber wo dieser legendäre Ort tatsächlich liegt, das wusste zum Glück das Navi vom Co-Piloten Heiko ganz genau. Absolut rechtzeitig (!) brachte uns Telse zu der Spielstätte unseres 1. Punktspielgegners, der als Aufsteiger für uns völlig unbekannt war. Um die Wackener Gemüter (falls notwendig) zu beruhigen, hatte Tini für uns jedenfalls das passende Outfit besorgt!
Die Idee (weil völlig neu) kam sehr gut an, sodass sofort eine sehr freundliche Atmosphäre zwischen den beiden Mannschaften entstand. Während der Spiele mussten wir die neuen Trikots allerdings ablegen, denn die Hallentemperatur war an sich schon ziemlich hoch und es standen teilweise extrem anstrengende Spiele an. Im 2. Herrendoppel (Heiko und Christian) sowie bei Dohren und Steffen (2. und 1. Herreneinzel) waren jeweils 3 Sätze notwendig, um den Platz auch als Sieger zu verlassen. Eine Ursache könnten die diversen Aufschlags- und Seitenlinien gewesen sein, die leicht für Verwirrung sorgen konnten. Tja, und die restlichen Spiele wurden einfach auf dem direkten Weg gewonnen!
Völlig unerwartet (und von der 3. Mannschaft auch schon lange nicht mehr erreicht!) gab es mit dem 8:0-Auswärtssieg den perfekten Start in die Saison. Einziger Wehrmutstropfen unseres Ausflugs nach Wacken: den Weg zum berühmten Edeka-Laden kannte das Navi vom Co-Piloten leider nicht!