Mit Asti wurde der Abschluss fantasti… oder: „ohne Olav holen wir die WM…“
Man mag es kaum glauben, doch dieses Wochenende standen die letzten beiden Spiele der Saison 2011/2012 an. Somit waren dies auch die letzten beiden Möglichkeiten, noch das ein oder andere Pünktchen einzusammeln, um unseren derzeit 4. Tabellenplatz gegenüber dem fünftplazierten Ladelundern zu festigen.
Ladelund ist an dieser Stelle ein sehr gutes Stichwort, denn die SG Ladelund/Süderlügum war am Samstag bei uns zu Gast. Das Heimrecht auf Kronshagener Seite und eine vollbesetzte Mannschaft hatten uns zu hoffen gegeben, dass wir das Unentschieden aus der Hinrunde mit einem Sieg wett machen können, doch wie es nun mal so ist, spielt einem das Leben manchmal einen kleinen Streich:
Angefangen mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel lief an diesem Tag vorerst leider nichts so wie sonst. Normalerweise holen wir die meisten unserer Punkte durch die Doppel, doch weder unsere Rocker Sven und Nico noch unsere Damen Steffi und Tini konnten diesmal für einen Zähler auf unserer Seite sorgen. Beide Doppel mussten sich ganz knapp geschlagen geben und durften nur zusehen, wie die Klapptafel das 2:0 für Ladelund erscheinen ließ. Für Steffi und Tini war diese Niederlage besonders tragisch, denn es war das erste Damendoppel, was die beiden diese Saison verloren haben - dabei wollten sie ihrer 100% Quote bis zum Schluss treu bleiben.
Das 3:0 für Ladelund und somit das zunehmende Aufkommen gewisser Unsicherheit, was einen Sieg betrifft, folgte im Anschluss an diese beiden Doppel, als auch noch das Dameneinzel an unsere Gäste ging. Obwohl Swantje zwei Stunden später noch in der ersten Mannschaft aushelfen sollte, ließ sie es sich nicht nehmen, im Dameneinzel anzutreten. Nach vielen anstrengenden Ballwechseln musste jedoch auch sie erkennen, dass die Siege an diesem Tag eher den Ladelunder Spielern vorbehalten waren und sich wohl oder übel geschlagen geben. Erst als Olav und André im zweiten Herrendoppel zum Spiel aufliefen, sollte diese einseitige Siegesserie endlich ein Ende haben und wir die Chance bekommen, mit einem ersten Punkt den Anschluss zu kriegen. Gesagt, getan. Nicht nur in diesem Doppel, sondern auch in einem weiteren Spiel gelang es uns schließlich, den nächsten Punkt zu holen: nach André und Olav war Nico der nächste Held des Tages, der für einen Punkt sorgte, indem er das zweite Herreneinzel für uns entschied. 2:3.
Und wo wir gerade schon bei siegreichen Sätzen sind, machen wir doch gleich mit dem Mixed weiter: auch Tini und Steffen schlossen an die plötzlich aufkommende Kronshagener Punkteserie an und erspielten einen Sieg. Die Ladelunder Punkteherrschaft hatte also vorerst ein Ende und das Punktspiel entwickelte sich zu einem zunehmend spannenderen Ereignis, denn noch war für beide Mannschaften alles drin.
Mit einem 3:3 starteten wir schließlich in die letzten beiden Einzel, die über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten. Steffen musste sich wieder einmal im dritten Herreneinzel behaupten und lieferte dabei eine echt gute Figur ab. Obwohl er von den jungen 15 Jahren seines Gegners mächtig beeindruckt war, ließ er sich nicht von seinem Spiel ablenken und holte den vierten Punkt für uns. Plötzlich hatte sich das ganze Blatt gewandelt: zu Beginn noch Ladelund, waren es nun wir, die schon ein wenig Siegesluft schnuppern konnten – wäre da nicht noch das letzte Spiel gewesen. Im alles entscheidenden ersten Herreneinzel konnte unser Mettbrötchen-Olav nämlich leider keinen weiteren Punkt einholen, sein Ladelunder Gegner war unglücklicherweise eine Nummer besser. So beendeten wir diesen Spieltag also wieder mit einem Unentschieden, was, im Verhältnis zum Beginn dieses Punktspiels ein echtes Highlight war. Denn beim anfänglichen Spielstand von 3:0 hatten wir wirklich nicht gedacht, dass wir an diesem Tag überhaupt noch einen Punkt einsacken könnten. Aber wie heißt es immer so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Anders im Vergleich zum Samstag, aber wiederum nicht anders, als wir es uns für diesen Tag gedacht haben, kam es dann am Sonntag. Um 8.30 Uhr und ausnahmsweise ohne Olav, ging es zum allerletzten Spiel der Saison nach Kappeln, um dort noch etwas Tabellenpflege betreiben zu können. Im Vergleich zum Vortag ist diese Begegnung als glatter Durchmarsch zu bezeichnen, denn bei einem Endstand von 8:0 gibt es wohl keine treffendere Beschreibung. Kaum ist Olav mal nicht dabei, spielen wir 8:0, so war unser Fazit des Tages. Auf norddeutsch und mit etwas Asti intus klang es in etwa so: „Ohne Olav holen wir die WM…“ Ganz nüchtern betrachtet sind wir natürlich froh, wenn unser Mülli da ist, denn dann gibt es nicht nur Mettbrötchen, sondern auch mächtig Verstärkung, doch diesmal hat zum Glück auch alles so geklappt :-)
Wieder angefangen mit dem Damen- und dem ersten Herrendoppel ging es los mit der Punktejagd. Während Sven und Nico nicht lang fackelten und in zwei Sätzen gewannen, plumpsten Steffi und Tini im zweiten Satz in ein kleines Formtief, was sie am Ende ganz knapp den Satzsieg kostete. Im dritten Satz waren sie jedoch wieder voll auf der Höhe und glichen ihren Quotenpatzer vom Vortag mit einem Sieg wieder aus.
Ebenfalls drei Sätze, dafür aber das Formtief im ersten Satz, hatten André und Steffen im zweiten Herrendoppel zu bestreiten. Wie durch den Endstand schon bekannt ist, ging dieser Punkt natürlich auch an uns, die Glocken läuteten zum 3:0. Scheinbar waren drei Sätze irgendwie ganz angesagt, denn auch Swantje kostete ihr Dameneinzel dahingehend aus, dass sie ihre Gegnerin einen Satz gewinnen ließ und erst in der dritten Runde zum Sieg gelangte.
4:0, die Hälfte ist geschafft. Normalerweise hätte bei solch einem Punktestand die gewohnte Unruhe aufkommen müssen, denn wir haben es in dieser Saison schon fertig gebracht, 4:0 zu führen und dann alle weiteren Spiele zu verlieren, doch heute war einfach alles anders. Heute war der Tag der Tage, DAS 8:0 als krönender Saisonabschluss. Krönend war in der Tat auch das Einzel von Sven, doch darauf gehen wir später noch ein. Weiter geht es erst einmal mit dem ersten Herreneinzel. Nico, der sonst immer an „2“ spielte, hatte keine Mühe, seinen Gegner auf der Jagd nach Punkten übers Feld zu scheuchen und führte unsere Siegesserie sicher fort.
Auf dem Nebenfeld spielte auch schon Steffen – anstatt des gewöhnlichen 3. Einzels stand er heute aber im zweiten Einzel auf dem Feld. Seiner nicht ganz so erfolgreichen Quote im 3. Einzel zum Trotz holte er das zweite Herreneinzel schließlich jedoch nach Hause, was irgendwie für ein bisschen Verwirrung sorgte. Aber das ist ganz einfach, denn wie stellte Steffi so schön fest: „Du bist im dritten Einzel unterfordert, Braggelmann“. Daran wird es wohl gelegen haben :-)
In der Zwischenzeit hatte auch schon das Mixed begonnen, welches, entgegen aller gewohnten Mixedkombis, André und Swantje spielten. Und was sagt man da? Genau: gut gemacht, denn auch sie haben einen weiteren Punkt geholt. Mit einem derzeitigen Stand von 7:0 ging es also prompt ins schon angekündigte letzte Spiel: Svens 3. Herreneinzel. Mit einem wundervollen Zusammenspiel aus Ellerbeker Schlageleganz, tierähnlichen Lauten und elfengleichen Bewegungen überzeugte Sven auf ganzer Linie und putzte seinen Gegner königlich in zwei Sätzen von der Platte. Das 8:0 wurde also würdevoll untermauert und konnte gleich im Anschluss mit ein paar prickelnden Tröpfchen Asti gefeiert werden.
Einen Grund zu feiern haben wir aber nicht nur im Hinblick auf dieses Spiel, sondern sicherlich auch im Hinblick auf die ganze Saison. Als Aufsteiger haben wir uns richtig gut behauptet, viele eindrucksvolle Spiele abgeliefert und gezeigt, dass wir in dieser Liga gut mithalten können. Ob wir die Saison nun mit einem 4. oder möglicherweise auch 5. Platz abschließen (es kommt darauf an, wie Ladelund nächste Woche spielt), ist doch irgendwo herzlich egal – es sind und bleiben nur 4 Punkte Rückstand auf den ersten Platz, was sicherlich zeigt, wie ausgeglichen die ganze Staffel ist. Unsere Spielbilanz ist mit nur zwei Niederlagen in der ganzen Saison sehr schön anzusehen und wir sind schon gespannt, wie es im nächsten Jahr Landesliga Nord weitergeht. Wir sind auf jeden Fall sehr zuversichtlich, dass wir in der Saison 2012/2013 so einiges reißen können werden.
Team II, ihr seid klasse!
Eine am Ende unausgeglichene Ausgeglichenheit
Der eisigen Kälte und der winterlichen Schneeverhältnisse zum Trotz sind wir gestern nach Rendsburg gefahren, um einer „Einladung“ des Rendsburger BC zu folgen. Anlass war jedoch kein Kaffeekränzchen mit Keksen und Tee vor einem warmen Ofen, sondern ein Punktspiel mit der Jagd auf Tabellenpunkte. Dennoch ist diese Begegnung sehr entspannt verlaufen: der Rendsburger BC hat uns in einer kurzen Ansprache herzlich begrüßt und schon zu Beginn mit einigen Witzen für eine entspannte Atmosphäre gesorgt.
Unsere Mission für diesen Spieltag war es natürlich, entweder zu gewinnen oder zumindest ein Unentschieden zu erspielen, um dem unangetasteten Spitzenreiter wenigstens einen kleinen Stein in den Weg zu legen. Da wir jedoch nicht in Hollywood bei Mission Impossible sind, wo Tom Cruise am Ende immer der Sieger ist, sondern uns im hier und jetzt befinden und nur einfache Menschen sind, die keine Geheimwaffen oder sonstige außergewöhnliche Kräfte haben, kann es auch mal sein, dass eine Mission scheitert. So ist das nun mal. Und so war es auch gestern. Obwohl die Begegnung bis zum letzten Spiel noch ausgeglichen verlief, sollte es doch nur ein Punkt sein, der uns am Ende fehlte und Rendsburg den Sieg brachte:
Angefangen mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel sah es nach dem ersten Satz ziemlich gut für aus: sowohl unsere Rocker Nico und Sven als auch unser Bunnydoppel mit Steffi und Tini hatten den ersten Satz gewonnen. Sie waren zuversichtlich, auch im zweiten Satz so weiter zu machen, doch in beiden Fällen erwies sich dieser als „etwas anders“, sodass sie ihn verloren geben und in einen dritten Satz starten mussten. Dort hatten Sven und Nico leider nicht mehr so viel Erfolg, es ging der erste Punkt an Rendsburg. Unseren Damen hingegen gelang das Punktesammeln wieder richtig gut, sodass sie mit einem Sieg für den Ausgleich sorgten.
Für einen weiteren Punkt konnten sich auch André „Extase Jogi“ und Christian „Olav“ begeistern, die ihre Gegner im zweiten Herrendoppel ständig den Ball aufheben ließen. Nach zwei spannenden und schmetterreichen Sätzen ging das 2:1 also an uns, womit wir erstmals in Führung gingen. Auf die Nummer stand Rendsburg aber leider nicht - sie wollten lieber ihr eigenes Ding drehen anstatt nur hinterherzuschauen, also holten sie sich im Dameneinzel einen Punkt wieder. Da Swantje aus Krankheitsgründen lieber auf das Spielen verzichtet hatte, übernahm Steffi diesmal das Einzel, hatte aber leider am Ende das „Nachsehen“ und musste sich der Rendsburger Dame geschlagen geben.
Mit einem 2:2 ging es also in die entscheidende Phase dieses Punktspiels, denn nun standen das Mixed und die Einzel an. Und da wir ja wissen, dass wir in den Einzeln leider schon oft an einem Sieg vorbeigeschrabbelt sind, wurde es richtig spannend. Ein richtig guter Anfang dabei war schon mal der Sieg von Nico: er ging im zweiten Herreneinzel als strahlender Sieger vom Feld und sicherte uns damit wieder die Führung.
Anschließend starteten dann das Mixed und das dritte Herreneinzel. Tini und Steffen konnten im Mixed allerdings nicht den gewünschten Erfolg erzielen, sodass sich Rendsburg wieder einmal an unsere Fersen klemmte und für einen Ausgleich sorgte. Unglücklicherweise konnte auch unser Extase Jogi im dritten Einzel keinen Punkt einfahren, woraufhin wir plötzlich wieder mit 4:3 hinten lagen. Nun hatten wir also wieder eine dieser wohlbekannten Situationen, in der ein einziges Spiel darüber entschied, ob wir mit einem Punkt nach Hause fahren oder doch eher leer ausgehen würden. Olav heizte im alles entscheidenden Einzel wie gewohnt übers Feld, verlor zwar den ersten Satz, kämpfte sich dann aber wieder ran. Noch war also alles offen, doch zum Schluss zeigte sich, dass uns ein weiterer Punkt irgendwie nicht gegönnt war. Schade, denn genau diesen Punkt nutzten die Gastgeber, um ihre Führung zu einem 5:3 auszubauen.
Hier geht es zum Spielbericht.
Immer wieder dieses 4:4 - doch beim zweiten Mal siegten WIR
Nachdem wir Schleswig06 letzte Woche mit einem deutlichen 7:1 nach Hause geschickt hatten, haben wir uns für dieses Wochenende natürlich Großes vorgenommen. Ein Doppelspielwochenende bietet einfach mächtig Gelegenheit, sich den einen oder anderen Punkt für den Tabellenstand dazu zu verdienen.
Am Samstag hatten wir den TSV Glücksburg zu Gast und hatten gehofft, auch hier einen Sieg feiern zu können. In der Hinrunde hatten wir es nicht über ein Unentschieden hinaus geschafft, obwohl wir schon mit 4:0 in Führung lagen. Das sollte uns natürlich nicht nochmal passieren.
Angefangen mit dem Damendoppel und dem ersten Herrendoppel regnete es dann auch gleich schon Punkte. Und zwar einen für uns und einen für Glücksburg. Im Damendoppel hatten Steffi und Tini wie auch schon in der Hinrunde keine Probleme und holten fast mühelos den ersten Punkt. Nur im Herrendoppel hatte sich die Lage etwas geändert, sodass Olav und Steffen leider nur Glücksburg beglückwünschen konnten.
Auch in den nächsten beiden Spielen verlief die Punkteverteilung gleichmäßig: Während Swantje es im Dameneinzel mit einer Gegnerin zu tun hatte, die wohl keinen Wert auf Anstrengung, Laufen und einen Sieg legte, hatten André und Nico es im zweiten Doppel mit genau dem Gegenteil zu tun. Somit sorgte Swantje für den zweiten Punkt auf unserer und die gegnerischen Herren für den zweiten Punkt auf ihrer Seite. Aus dem 2:2 machten Steffi und André dann aber im Nu ein 3:2, denn sie entschieden den nächsten Punkt mit einem deutlich überlegenen Mixed für sich. Glücksburg schaute jedoch nicht lange zu und sorgte im zweiten Herreneinzel wieder für den Ausgleich.
3:3 stand es also, als unser Mettbeauftragter Olav das Feld betrat und das erste Herreneinzel nutzte, um uns auf jeden Fall ein Unentschieden zu sichern (ja, Olav, wir sollen es nicht immer betonen, aber: DU hast GEWONNEN!) Und da Steffen und Olav bisher so ziemlich die gleiche Einzelbilanz pflegten, dachten wir natürlich, dass Steffen diesmal auch gewinnt, denn Mülli tat es ja auch. Aber wie es nun mal ist, gehören zu einem Spiel immer zwei: der eigene Mann und der Gegner. Und wenn der Gegner in der Partie stärker ist, ist leider nicht mehr viel zu machen, Bilanz hin oder her. Also zog Glücksburg wie schon den ganzen Tag wieder mit einem Ausgleich nach und sorgte damit für „schon wieder ein 4:4“.
Hier geht es zum Spielbericht.
Am Sonntag ging es dann gleich weiter mit der Rückrundenbegegnung gegen den KBC. Zeitgleich hatte auch noch unsere 3. Mannschaft ein Heimspiel und den SV Hammer zu Gast. Alle sechs Felder waren zum Einspielen belegt und die Halle glich einem einzigen Getümmel. Nicht ohne Grund, denn irgendwann schien jemandem aufzufallen, dass ein Spieler des SV Hammer ein Trikot des TSV Trittau trug – wie sich jedoch herausstellte, gehörte er gar nicht zu Hammer, sondern wirklich zu Trittau. Etwas irritiert waren dann auch die restlichen Spieler der Trittauer Mannschaft, als sich um 9:50 herausstellte, dass sie in der falschen Halle waren und eigentlich um 10:00 gegen Altenholz ran sollten. Wie und warum sie darauf kamen, in Kronshagen aufzuschlagen, blieb leider unklar.
Nachdem dieses Durcheinander dann in geordnete Bahnen gelenkt wurde, ging es auch schon los. Ungewöhnlicher Weise sind wir mit einem Punktestand von 2:0 in diese Partie gestartet, da der KBC aufgrund von akuter Unterbesetzung das 3. Herreneinzel und das 2. Herrendoppel abschenken musste.
Für das 3:0 sorgten dann gleich unsere Damen, die sich im Doppel nach einem einfachen ersten Satz im zweiten Satz ein bisschen schwer taten, dann am Ende aber doch die Nase vorn hatten. Das erste und einzige Herrendoppel dieses Tages bestritten genau wie am Tag zuvor Steffen und Olav. Leider blieben sie der Linie treu, denn auch heute mussten sie sich wohl oder übel geschlagen geben. Dabei sah am Ende des zweiten Satzes noch alles nach einem dritten Satz aus, doch auch zwei Matchbälle verhalfen leider nicht zur Fortsetzung im dritten Satz.
Als das Dameneinzel anstand, wurde schnell klar, dass Swantje es heute mit einem ganz anderen Kaliber zu tun hatte. Obwohl sie den ersten Satz verloren geben musste, marschierte sie durch den zweiten Satz, als gäbe es keinen Morgen mehr. Mit nur 4 Punkten ließ sie ihre Gegnerin im Regen stehen und war gut gestimmt für den dritten Satz. Die dazwischen liegende Pause nutzte die Dame des Kieler BC jedoch zur Regenerierung und sicherte sich schließlich wieder den Sieg.
Nun stand es schon 3:2, der KBC hat eben mal um zwei Punkte verkürzt. Um unseren Vorsprung zu wahren, zeigte Nico daraufhin im zweiten Herreneinzel, was er kann. In nur zwei Sätzen ließ er seinem Gegner keine Chance und sorgte für das sichere Unentschieden. Sollte es heute etwa auch wieder auf ein 4:4 hinauslaufen? Nun, zwischenzeitlich sah es so aus, denn sowohl Tini und Steffen im Mixed als auch Olav im ersten Einzel mussten in den dritten Satz. Da dieser im Mixed jedoch eindeutig an Kronshagen ging, hatten wir unseren ersehnten fünften Punkt, sodass es auch nichts mehr ausmachte, dass Olav sich im Einzel geschlagen geben musste. 5:3 ist ein super Ergebnis, was uns in der Tabelle zwar nur einen Platz nach oben gebracht hat, ansonsten jedoch viel für uns getan hat: denn endlich „mal kein Unentschieden!“
Hier geht es zum Spielbericht.
Stand: 31.01.2012 | Spiele | Punkte |
1. | 1. Rendsburger BC | 12 | 58 : 38 | 17 : 7 |
2. | Sport-Club Itzehoe | 12 | 63 : 33 | 16 : 8 |
3. | TSV Glücksburg 09 | 12 | 54 : 42 | 15 : 9 |
4. | TSV Kronshagen II | 11 | 50 : 38 | 14 : 8 |
5. | SG Ladelund / Süderlügum II | 10 | 45 : 35 | 12 : 8 |
6. | Schleswig 06 III | 11 | 34 : 54 | 8 : 14 |
7. | Kieler BC | 11 | 36 : 52 | 7 : 15 |
8. | SG Kopperby / Kappeln | 11 | 20 : 68 | 1 : 21 |
Überzeugender Auftritt nach der Winterpause. Oder: die zwei Gesichter des Schleswig06
Nachdem wir in der Winterzeit punktspieltechnisch nun einige Wochen pausieren mussten, sind wir um so überzeugender in unsere zweite Partie der Rückrunde gestartet: gestern stand Schleswig 06 auf dem Programm – und zwar gleich neben dem Vorhaben, in dieser Begegnung zwei Punkte zu holen.
Zur Erinnerung: in der Hinrunde war diese Partie geprägt von spannenden und anstrengenden Spielen, jedes einzelne davon immer knapp, bis der allerletzte Punkt über Sieg oder Niederlage entschied, und wurde mit einem Unentschieden beendet. Diesmal sah jedoch alles ein bisschen anders aus: aufgrund personeller Umstrukturierungen konnte Schleswig nicht mehr mit der gleichen Truppe wie in der Hinrunde antreten, sondern erschien mit dem ein oder anderen Nachrücker. Um es genau zu sagen mit einer deutlich schwächeren Mannschaft, was seit einiger Zeit auch schon am Tabellenverlauf zu erkennen war.
Die Schwächung auf Schleswiger Seite zeigte sich am allermeisten im Damendoppel: in der Hinrunde noch ganz knapp in der Verlängerung gewonnen, mussten Steffi und Tini diesmal keine Mühen eingehen, um beide Sätze einstellig für sich zu entscheiden.
Auch unsere beiden Herrendoppel hatten diesmal keinerlei Schwierigkeiten, gegen die Nordlichter zu bestehen: sowohl Steffen und Olav im ersten, als auch André und Sven im zweiten Doppel sicherten sich den Sieg nach jeweils zwei Sätzen.
Mit einem Stand von 3:0 für uns ging es also weiter in die Einzel. Swantje hatte im Dameneinzel jedoch nicht so viel zu lachen, denn sie lieferte sich mit ihrer Gegnerin das wohl einzige richtig spannende Spiel dieses Tages. Daher ist es ihr auch nicht zu verdenken, dass dieser Punkt an Schleswig ging. Denn obwohl Swantje ihrem Nachnamen sonst alle Ehre macht, war es diesmal ihre Gegnerin, die noch ein bisschen schneller war.
Die nachfolgenden Spiele verliefen dann jedoch wieder wie anfangs vermutet: deutlich. Den vierten Punkt holten Steffi und André, die ihren Gegnern im Mixed kaum eine Chance ließen, viele Punkte zu machen. Auch Olav zeigte im ersten Herreneinzel ein überragendes Spiel und sicherte uns mit seinem Einzel (Trommelwirbel…) das erste Mal den Sieg. Nachdem wir in dieser Saison so oft an einem Unentschieden hängen geblieben sind (Team II berichtete), haben wir unsere Phobie endlich überwunden und es geschafft, den Siegespunkt zu holen. Das wurde mit einem ordentlichen Gejohle natürlich gebührend gefeiert. Für den Feinschliff sorgten dann noch Nico im zweiten und Steffen im dritten Herreneinzel. Beide holten ohne große Mühe und Not einen weiteren Punkt, sodass wir diese Partie mit einem wunderbaren 7:1 beenden konnten.
Da zeitgleich auch unsere erste Mannschaft Schleswiger Gegner zu Gast hatte, entwickelte sich dieser Punktspieltag zu allem Überfluss auch noch zu einer doppelten Katastrophe für Schleswig, denn auch Team I holte einen Sieg nach Hause.
Hier geht es zum Spielbericht.
... und wieder ein 4:4
Gestern stand für unser Team das erste Spiel der Rückrunde an. Wie uns Itzehoe im Hinspiel schon angekündigt hatte, wurde das Rückrundenmatch eine Begegnung der ganz besonderen Art. Die Itzehoer Wellenkamp-ARENA glich einer vorweihnachtlichen Idylle mit jeder Menge Elchen, Nikoläusen und Weihnachtsmännern. Doch nicht nur die Spieler und Zuschauer hatten sich festlich rausgeputzt, sondern auch die Halle verströmte eine ganz besondere weihnachtliche Stimmung. Es gab selbstgebackene Kekse, Weihnachtslieder und sogar kleine Laternen zwischen den Feldern. Ein ganz besonderes Highlight waren dazu noch die (elektronischen) Zähltafeln, denn diese passten mit ihren rot leuchteten Zahlen perfekt ins Bild.
Nach einer mitreißenden Begrüßungsrede unserer Gastgeber gab es dann noch zwei Besonderheiten, bevor die Spiele endlich beginnen konnten. Zum einen präsentierte sich Itzehoe im neuen Outfit – und siehe da, sie hatten sich für die gleichen Trikots wie wir entschieden. Wie sagte einer der Zuschauer ganz passend: „Da sieht man mal, wer Geschmack hat.“ Zum anderen wurde jeder Spieler einzeln vorgestellt – in unserem Team kam dabei natürlich jeder auf seine Kosten: das Namensspektrum reichte von ungeschlagenen Doppeln über eine Einzelgöttin bis hin zu unserem Team-Opa…
Nun gut, kommen wir zum eigentlich wichtigen Teil des ganzen Abends: dem Sport.
Begonnen wurde wie immer mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel. Steffi und Tini taten sich im ersten Satz ein bisschen schwer und brauchten wohl noch ein wenig Zeit, um sich an die brodelnde Atmosphäre der ARENA zu gewöhnen. Daher hatten sie hier nur ganz knapp die Nase vorn und holten den ersten Satzsieg erst in der Verlängerung. Im zweiten Satz war dann aber wieder alles wie gewohnt: Sie zeigten ihr Hasentennis und holten das Spiel souverän nach Hause. Damit haben sie ihrer 100%-Quote im Bunny-Doppel wieder alle Ehre gemacht und uns an diesem Abend den ersten Punkt beschert. Bei Steffen und Olav im ersten Herrendoppel sah es auch richtig gut aus. Nachdem die beiden den ersten Satz an Itzehoe abgeben mussten, hatten sie sich einfach den zweiten geholt und somit für eine hoch spannende Begegnung der dritten Art (nein, des dritten Satzes) gesorgt. Sowohl unsere als auch die Itzehoer Herren lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen und sorgten mit spannenden Flugeinlagen für Punkte, die man eigentlich schon verloren geglaubt hatte. Beide standen sich in nichts nach und zeigten richtig großes Badminton. Wie es jedoch so ist, kann am Ende nur einer der Sieger sein, auch wenn es beide Seiten verdient hätten. In diesem Fall gelang es Steffen und Olav mit einem minimalen Vorsprung, den entscheidenden Punkt zu machen und sich somit den Matchgewinn zu sichern. 2:0 für Kronshagen. Astreine Leistung, Jungs! (Männer!)
Die nächsten zwei Spiele waren nun das Dameneinzel und das zweite Herrendoppel. Swantje zeigte ihrer Gegnerin im Einzel, wie der Hase läuft und holte in zwei sicheren Sätzen den nächsten Punkt für uns. Da hat André sie im Vorwege doch gut beschrieben, als es um die Vorstellung ging: Einzelgöttin - wenn nicht Swantje, wer dann?
Mit dem jetzigen 3:0 und einem Blick aufs Feld nebenan (2. Herrendoppel, Nico und Sven haben den ersten Satz gewonnen) sah doch alles bestens aus. Eigentlich hatten wir gedacht, dass die beiden im zweiten Satz nun genau so weiter machten wie zuvor, doch die Itzehoer Besetzung legte nun noch einen Zahn zu und ließ unsere Rocker schließlich ganz knapp als Satzverlierer dastehen. Kein Grund zur Sorge, haben wir uns gedacht – Nico und Sven spielen so oft dritte Sätze, dass sie das Kind auch heute wieder schaukeln werden. Aber Pustekuchen, denn aus uns noch immer unerklärlichen Gründen lief der dritte Satz alles andere als gut. Auf die erreichte Punktzahl muss hier jetzt nicht eingegangen werden, es reicht das Wissen, dass die beiden verloren haben. Somit sicherten sich unsere Gastgeber mit dem 3:1 ihren ersten Punkt des Abends und feierten das Umklappen der Zähltafel sogleich mit immensem Getröte, Trommelwirbel und Applaus.
Die Hälfte der Punkte war nun also vergeben, vier Spiele blieben noch aus. Olav musste nun im ersten Herreneinzel gegen das Flugwunder Robert ran. Wie schon im Doppel gab es viele spannende Ballwechsel zu bestaunen, doch am Ende sollte es für unseren Müller einfach nicht reichen. 3:2 – Itzehoe verkürzt. Parallel hatte auch Steffen sein Einzel gestartet. Er hatte heute das 3. Herreneinzel gezogen und sollte und wollte auch viel zeigen. Den ersten Satz hat er daraufhin noch knapp verloren, den zweiten dafür etwas deutlicher. Und was bedeutet das? Richtig, das 3:3 und somit den Ausgleich. Jetzt blieben nur noch zwei Möglichkeiten, sich weitere Punkte zu sichern. Nachdem am Anfang alles so gut aussah, hatte sich das Blatt mittlerweile doch ein wenig gewendet. Die erste Chance auf einen Punkt nutzte Nico dann ohne mit der Wimper zu zucken. In zwei Sätzen gewann er das zweite Herreneinzel und sicherte uns damit auf jeden Fall schon ein Unentschieden. Erinnert uns das an etwas? Wenn ihr jetzt an das letzte Spiel in Ladelund denkt, liegt ihr genau richtig. Auch dort sorgte ein Einzel für das 4:3 und es fehlte nur noch das Mixed zu einem möglichen Gesamtsieg. Und weil bald Weihnachten ist und es in der Weihnachtszeit immer einen Film namens „und täglich grüßt das Murmeltier“ gibt, befanden wir uns nun in genau der selben Situation wie vor zwei Wochen (und auch schon einige Male davor): Wenn das noch ausstehende letzte Spiel gewonnen wird, können wir als glückliche Sieger nach Hause fahren - wenn nicht, dann bleibt es bei einem Unentschieden. Wie man sich vorstellen kann, lastete auf Swantjes und Svens Schultern nun also gar kein Druck… Den ersten Satz überließen die beiden dem Itzehoer Mixed, im zweiten griffen sie dafür dann aber richtig an und holten sich den Satzsieg. Schon wieder ein dritter Satz im alles entscheidenden Spiel. Warum muss es denn immer so spannend sein? Der dritte Satz (und auch hier gibt es wieder Parallelen zum letzten Punktspiel in Ladelund) verlief dann wieder ganz knapp. Alle Beteiligten wechselten sich mit der Führung immer und immer wieder ab, bis es schließlich nur ein hauchdünner Vorsprung war, der eine Partei zum Sieg führte: Itzehoe. Erneut gibt es für uns also kein Siegesbier, sondern nur ein „Prost aufs 4:4“.
Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, dass wir irgendwann mal ein so traumatisches Erlebnis hatten, dass wir uns immer wieder an einem Unentschieden festhalten…;-) vielleicht noch ein kleines Gedicht zum Abschluss dieses Tages:
Diese Saison ist echt phänomenal:
Auch wenn wir deutlich vorne liegen,
haben wir kein Glück zum Siegen,
doch ein 4:4 schaffen wir allemal.
Team II, wir sind der Hammer. :-)
Das einzige Doppel, was von unten schmettert...
Unser letztes Ziel der Hinrunde war am 19.11. die Sporthalle in Ladelund/Süderlügum. Zu diesem kleinen Örtchen ist zu sagen, dass es sich gefühlt am Ende der Welt befindet und die Reise dorthin immer einem kleinen Abenteuer gleicht. Da wir allerdings schon reiseerprobt und dazu noch unerschrocken sind, haben wir uns von dem weiten Weg nicht einschüchtern lassen und sind am Nachmittag dorthin aufgebrochen.
Leider konnten wir nicht in unserer gewohnten Vollbesetzung antreten, da Swantjes Wochenende schon von einem anderen Reiseziel bestimmt war und unser Optiker André aus optischen Gründen unglücklicherweise auch nicht mitspielen konnte. Dennoch war keine Not am Mann und somit auch kein Grund zur Besorgnis.
Nachdem wir die ersten Hürden genommen hatten (aufleuchtende Warnlampen im Bus, knatterndes Getriebe, dichter Nebel, aufgerissene Straßen und plötzlich auftauchende Hubbel im Wohngebiet), haben wir den aufgrund eines Fußballspiels komplett überfüllten Parkplatz in Ladelund erreicht und tatsächlich noch ein kleines Plätzchen gefunden, wo wir unseren Sonderbus abstellen konnten - den Parkkünsten des Braggelmanns sei Dank.
In der Halle ging es auch gleich weiter mit der Überfüllung – an ein normales Umziehen war nicht zu denken und unser erstes Aufwärmprogramm bestand sogleich in einem Hürdenlauf durch die Umkleidekabine: über Schuhe, Taschen, Matschhaufen und Bierkisten mussten wir uns kämpfen, um schließlich in voller Montur zum Spiel antreten zu können.
Gesagt, getan: Wie uns schon aus den vergangenen Jahren bekannt ist, wird in Ladelund aufgrund der Infrastruktur nur auf zwei Feldern gespielt, wechselseitiges Klappen ist dabei selbstverständlich. Auf dem ersten Feld gingen also Olav und Steffen an den Start. Sie hatten im ersten Herrendoppel allerdings nicht so viel zu lachen, denn ihre Gegner waren Ihnen deutlich überlegen, sodass sie in diesem Spiel leider keinen Punkt holten. Auf dem zweiten Feld werkelten zeitgleich die Bunnies… nach einem verlorenen ersten Satz zeigten Steffi und Tini, dass sie sich nicht geschlagen geben wollen und kämpften in zwei weiteren Sätzen mit den Ladelunder Damen um den Sieg. Der Kampf hat sich gelohnt, denn am Ende ging der Punkt an uns. Ausgleich nach den ersten beiden Doppeln.
Im zweiten Herrendoppel machten sich nun Nico und Sven an den Start. Mit ihren berühmten Schlägen, wie z. B. Svens Ellerbeker, entschieden sie den ersten Satz souverän für sich. Im zweiten Satz legten die Ladelunder Herren allerdings nochmal eine Schippe zu. Dieser musste natürlich wieder so spannend gestaltet werden, dass der Sieg für unsere Rocker erst in der Verlängerung drin war. Zu ihrem Spielstil erhielten die beiden am Ende des Tages sogar noch ein Kompliment, was sich wohl jeder wünscht: „Ihr seid das einzige Doppel, was von unten schmettert“, klang es aus einem Ladelunder Mund.
Nach dem jetzigen Stand von 2:1 ging es dann mit den Einzeln weiter. Olav musste im ersten Herreneinzel ran und Steffi im Dameneinzel. Trotz viel Ehrgeiz und Kampfgeist hat es bei beiden jedoch nicht für einen Sieg gereicht, sodass unsere Gastgeber mit 3:2 in Führung gingen. Wollten wir uns das gefallen lassen? Nein! Nico vertrat unsere Meinung daraufhin als erster und holte sein Einzel deutlich nach Hause. Auch unser selbsternannter Einzelgott Sven „hatte so Bock auf einen Sieg“, dass er einen verlorenen Satz durch zwei super spannende, aber am Ende siegreiche Sätze ausglich und uns zum 4:3 brachte.
Nun war sie also wieder da: diese Situation, in der es nur noch an einem einzigen Spiel lag, ob man das Punktspiel gewinnen würde oder nicht. Diesmal waren es Tini und Steffen, die das letzte entscheidende Spiel zu bestreiten hatten. Obwohl sie den Ball im ersten Satz ständig aufheben mussten und mit Punktgewinnen eher zögerlich umgingen, gelang es ihnen im zweiten Satz dann doch, in ihr Spiel zu finden und den Satz für sich zu entscheiden. Auch hier sollte es also einen dritten Satz geben. Was soll man sagen? Der letzte und alles entscheidende Satz war knapp und abwechslungsreich zugleich. Mal lag Ladelund vorne und mal Kronshagen. So wechselten sich alle Beteiligten ein paar Mal mit der Führung ab, bis schließlich die 21-Punkte-Grenze erreicht war – leider zu einem Zeitpunkt, an dem Ladelund die Führung inne hatte. Schade, aber so gelang es uns wieder nicht, unseren Vorsprung in einen Gesamtsieg umzuwandeln.
Wenn wir uns die Hinrunde mal anschauen, ist dieses Phänomen fast in allen Spielen aufgetreten…also nehmen wir uns für die Rückrunde folgendes vor: Wenn es wieder einmal 4:3, 4:2 oder sogar 4:0 (!) für uns stehen sollte, werden wir nicht mehr mit einem 4:4 nach Hause fahren, sondern nur noch mit einem Sieg! Alles klar? Na dann los! :-)
Hier geht es zum Spielbericht.
Vier-Null-Führung, richtig groß – und dann ging’s doch nach hinten los
Gestern haben wir uns in der spätnachmittäglichen Dunkelheit auf nach Glücksburg gemacht, um in der Rosenstadt etwas für unsere Tabellenbilanz zu tun. Pünktlich um 18:00 hieß es dort: Schläger hoch und los!
Was wir von diesem Spiel erwartet haben? Nun, wir haben nicht so recht darüber nachgedacht, doch wenn wir es im Nachhinein betrachten, hätten wir ein eventuelles Unentschieden vorher wohl richtig gut gefunden. Dann ist uns in diesem Spiel jedoch etwas widerfahren, was eindeutig zu den niederschmetternden Erfahrungen gehört, auf die eine Mannschaft gut und gerne verzichten würde. Seht selbst:
In einer kurzen Begrüßung durch den Glücksburger Kapitän wurden wir in der Rudehalle herzlichen willkommen geheißen und durch ein paar nette Worte auf das kommende Spiel eingestimmt. Die riesige Halle, die man vom Glücksburger Osterturnier sonst nur proppevoll kennt, wirkte bei diesem einfachen Punktspiel aber irgendwie überdimensioniert und komplett unterbesetzt, obwohl neben den 14 Mannschaftsspielern glatte 8! Zuschauer da waren. Dennoch haben wir uns in dieser Weite nicht verloren gefühlt, sondern, ganz im Gegenteil, wie Zuhause. Als hätten wir einen Heimvorteil, haben wir in den ersten vier Spielen so losgelegt wie noch nie und bis dahin einen astreinen Spielverlauf gefeiert:
Unsere Bunnys Steffi und Tini holten das Damendoppel in zwei deutlichen Sätzen nach Hause und frönten damit ihrer 100 %-Bilanz. 1:0.
Nicht ganz so deutlich, dafür aber wieder in einer spannenden Verlängerung, steuerten Nico und Sven ihren Teil bei und sorgten im ersten Herrendoppel gleich schon für den nächsten Punkt auf unserer Seite. 2:0 klingt richtig gut!
Im Dameneinzel ging es dann gleich weiter: Swantje lag nach dem ersten Satz zwar hinten, zeigte danach aber, was sie kann und entschied den zweiten und dritten Satz deutlich für sich: 3:0.
Das in der Zwischenzeit gestartete zweite Herrendoppel, bestehend aus André und Olav, tat dann den Rest: Die beiden hatten eine harte Nuss zu knacken, waren jedoch stark genug, um als Sieger vom Platz zu gehen. In drei spannenden und knappen Sätzen lieferten sie sich unglaublich lange und anstrengende Ballwechsel mit unseren Gastgebern, was nach und nach in eine immer deutlicher werdende Richtung führte: zum 4:0 für Kronshagen.
Vier null, vier null, vier null, vier null, viiieeeer nuuull… Nach den ersten vier Spielen eine 4:0-Führung, das war der Hammer! Wer hätte damit gerechnet? Wir sicherlich nicht. Wie wir in vorherigen Spielen jedoch schon gelernt haben, kommt „unverhofft“ oft. So war es auch diesmal und wir fanden es richtig gut. Schließlich brauchten wir jetzt nur noch einen einzigen Punkt für den Gesamtsieg, und der sollte in vier noch ausstehenden Spielen doch wohl drin sein?
Wie gesagt, unverhofft kommt…. oft. Und zwar so oft, dass einmal am Tag zu wenig wäre. Man mag es gar nicht aussprechen, aber zu unserem Bedauern haben wir es in den restlichen Spielen nicht geschafft, ein einziges davon zu gewinnen.
Swantje und Sven mussten sich im Mixed leider geschlagen geben, obwohl sie von Glücksburg als „schnell und tollkühn“ schon ein wenig gefürchtet waren. Auch Nico ging es im zweiten Herreneinzel nicht anders, sein Gegner war einfach überall und ließ ihm keine Aussicht auf Erfolg. Dazu kam dann auch noch, dass Nico sich noch nicht an Mädchenschuhe gewöhnt hat, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
Da Steffen gesundheitsbedingt auf der Zuschauerbank verweilen musste, lag es an André, das dritte Herreneinzel zu bestreiten. Sein Gegner war ähnlich wie im vorigen Einzel: so flink und ballsicher, dass sogar zu 100 % sicher geglaubte Punkte alles andere als sicher waren. Dennoch hat er sich sehr gut behauptet und den ersten verlorenen Satz durch einen Sieg im zweiten Satz gleich wieder wettgemacht. Im dritten Satz hatte jedoch Glücksburg wieder die Nase vorn und wir somit den nächsten Punkt verpasst. 4:3 stand es mittlerweile.
Nun war es Zeit für das „Finale“: Olav vs. Malte Blohm im ersten Herreneinzel. Die Glücksburger Jubelfront erlebte einen wahren Ausbruch, als der erste Satz an Malte ging. Schließlich hatten sie uns damit schon zu 50 % vom Thron gestürzt. Da Olav den zweiten Satz allerdings für sich entschied, war nun wieder alles offen. Und dann kam der dritte Satz: Führung hier, dann Führung auf der anderen Seite. Und doch wieder Olav vorne.. nein, jetzt wieder Malte. Hat schon mal jemand daran gedacht, dass zu viel Spannung und Aufregung gesundheitsgefährdend ist? Wohl nicht, ist ja aber auch egal. Wie gesagt, gab es einen spannenden Ballwechsel nach dem anderen und auf beiden Seiten keimte gleichermaßen die Hoffnung auf einen Sieg, bis schließlich eine Seite den 21. Punkt erreicht hatte: Glücksburg. Somit war es nun sicherer als das Amen in der Kirche: wir haben eine vier-null-Führung zu einem vier-zu-vier werden lassen. Gegen die Enttäuschung einerseits, aber auch für die Freude über einen Punkt andererseits, gab es dann erstmal ein kühles Bier – Prost dann, aufs vier zu vier.
Hier geht es zum Spielbericht.
Reserviert für TSVK II
Nachdem wir die letzten zwei Wochen punktspielfrei waren, ging es dieses Wochenende gleich mit zwei Begegnungen weiter.
Am Samstag waren wir „auswärts“ beim KBC zu Gast, dessen kuschelige kleine Halle wir mit unserem Großaufgebot – fünf Herren und drei Damen – fast zum Überlaufen brachten.
Auf zwei Feldern, die zur Seite jeweils einen gefühlten 2cm-Abstand zur Wand hatten und auf denen man mit einem kleinen Schritt zur Seite schon im nächsten Feld stand, mussten wir beweisen, dass wir professionell genug sind, uns auch von solchen Spielbedingungen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die niedrige Decke sahen wir als Anlass, einfach mal flacher zu spielen, als es in normalen Hallen üblich ist.
Gestartet wurde wie immer mit den Doppeln. Steffi und Tini taten sich anfangs etwas schwer und brauchten einen ganzen Satz, sich an das Spiel zu gewöhnen. Im zweiten und dritten Satz ließen sie ihren Gegnerinnen jedoch keine Chance und entschieden das Spiel deutlich für Kronshagen. Parallel gaben Olav und Steffen im ersten Herrenedoppel ihr Bestes und entschieden sich auch für drei Sätze, ehe sie den nächsten Punkt für uns einsackten.
Wie es scheint, machte das Spielen in dieser Halle richtig Spaß, denn auch André und Sven konnten im zweiten Herrendoppel einfach nicht genug kriegen und lieferten sich mit ihren Gegnern ebenfalls drei Sätze. Wie es beim Badmintonball jedoch ist, gewinnt man mal und verliert auch mal. Diesmal haben sie leider verloren und räumten dem KBC den ersten Punkt ein.
Mit einem Punkt haben sich unsere Gegner aber nicht zufrieden gegeben, es sollte im Anschluss gleich noch ein zweiter sein: Im Dameneinzel musste Swantje sich dem KBC beugen und sich nach langen Ballwechseln leider doch geschlagen geben. Dafür revanchierte sie sich allerdings gleich im Mixed: Zusammen mit Sven zeigte sie den Kieler Sportlern, wo es langgeht, nämlich in Richtung Kronshagen: 3:2 für uns!
Optimistisch sind wir daraufhin in die Herreneinzel gestartet, denn wir wollten unsere Führung noch weiter ausbauen. Nachdem Steffen seinem Optimismus mit einer Niederlage in zwei knappen Sätzen leider ein Ende bereiten musste, setzten wir all unsere Energie in Nico. Er war im Begriff, seinen ersten verlorenen Satz durch einen Sieg im zweiten Satz wett zu machen und möglicherweise durch einen dritten Satz noch einen weiteren Punkt zu holen. In einem atemberaubenden Linkshänderduell wuchs die Spannung ins Unermessliche, denn es ging nicht nur einmal in die Verlängerung, sondern gleich zwei, drei, vier, fünf Mal. Ein Matchball nach dem anderen wurde von beiden Spielern immer wieder vereitelt und zum eigenen Matchball umgewandelt, doch schließlich war es das 30:28 auf Seiten des KBC, was diesem Duell ein Ende setzte. 4:3 für die Gastgeber. So hatten wir uns das aber nicht vorgestellt.
Doch noch war nicht aller Tage Abend, denn es gab ja noch das erste Herreneinzel. Und in eben diesem gelang es Olav, doch noch den entscheidenden Punkt zum Unentschieden zu holen. Klasse gemacht, damit ist unsere Tabellenbilanz gleich noch ein bisschen aufgewertet.
Im Anschluss an das Punktspiel ging es in heimatlichen Gefilden noch zum Abendessen. Bei einigen ordentlichen Portionen Kohlenhydraten haben wir das Gewesene noch einmal Revue passieren lassen und das Kommende (Spiel am Sonntag) gedanklich schon ein bisschen vorbereitet. Mit der einfachen Idee, sich auf mysteriöse Weise und mit Hilfe eines kleinen Schildchens einfach mal einen Sieg zu „reservieren“, gingen wir alle schließlich in Ruhe nach Hause, um am nächsten Morgen auch wirklich fit zu sein (alle = ausgenommen Olav, er hatte noch eine Audienz beim König).
Hier geht es zum Spielbericht.
Sonntag – der nächste Morgen:
Ausgeschlafen und sogar noch vor den Gegnern, die eigentlich für ihr überpünktliches Erscheinen bekannt sind, standen wir in der Halle, um alle spielvorbereitenden Maßnahmen zu treffen, die man eben so trifft: Netz aufbauen, Bänke und Matten schleppen, die kleinen Kostbarkeiten des Buffets begutachten UND… DAS Schild postieren. Für alle, die jetzt nur noch Bahnhof verstehen: DAS Schild ist unsere bereits erwähnte Idee vom Vorabend. Eine Reservierung. Nicht nur für ein Feld, sondern auch – wie sich später herausstellen sollte – für einen Sieg.
Ausgangslage war Folgende: Kronshagen II (Tabellenplatz fünf) empfängt den MTV Itzehoe (Tabellenführer und auch ein bisschen gefürchtet). Eigentlich hatten wir uns für den heutigen Tag allerhöchstens ein Unentschieden ausgemalt, da wir niemals damit gerechnet hätten, dass noch mehr drin sein könnte. Doch wir wurden eines besseren belehrt.
Die Stimmung in der Halle war astrein. Das lag nicht nur daran, dass wir parallel mit unserer Verbandsligamannschaft ein Punktspiel hatten, sondern auch an der Tatsache, dass Itzehoe wortwörtlich mit Pauken und (nun doch nicht wortwörtlich) Trompeten aufläuft.
Das Getrommel ist unseren Gästen nach den ersten beiden Spielen jedoch ein bisschen vergangen, denn sie mussten doch glatt zwei Minuspunkte kassieren, nachdem Tini und Steffi im Damendoppel beide Sätze deutlich für sich entschieden und auch das zweite Herrendoppel, bestehend aus André und Olav, mit zwei von drei gewonnen Sätzen glänzte.
Auch im ersten Herrendoppel wurden drei Sätze gespielt – wie immer unter Einbezug der Verlängerung und mit vielen spannenden Ballwechseln. Da in dieser Partie jedoch zwei Satzsiege an die Gäste gingen, erlebte die kurzweilige Trommelpause ihr jähes Ende und fand sich in einer Hochphase wieder. Spielstand: 2:1 nach den Doppeln. Eine gute Bilanz, die auf jeden Fall noch verbessert werden kann.
Anders als gestern musste unser Optimismus nach den nächsten Spielen jedoch nicht weichen, sondern ist stattdessen noch gewachsen. Swantje kämpfte sich in drei spannenden Sätzen durchs Dameneinzel und entschied den vierten Punkt des Tages für uns: 3:1. Auch im parallel gestarteten Mixed erspielten Tini und Steffen in drei Sätzen den nächsten Kronshagener Punkt: 4:1.
Noch heiß vom vorigen Spiel startete Steffen ins dritte Herreneinzel. Nach vielen aufregenden Ballwechseln musste er sich im ersten Satz ganz knapp mit 25:23 geschlagen geben. Noch ist alles drin, sagte er sich, doch im zweiten Satz lief es leider ganz anders und er hatte keine Aussicht auf Erfolg. Somit holte Itzehoe ein wenig auf und untermauerte das 4:2 mit einem weiteren lauten Trommelwirbel.
Nicht getrommelt, aber gewirbelt hat auf dem Nachbarfeld dann Nico: Obwohl er seinen Sieg im ersten Satz durch eine prompte Niederlage im zweiten Satz einbüßen musste, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen und spielte im dritten Satz ganz sein Spiel. Mit 21:14 entschied er nicht nur diesen Satz für sich, sondern gleich das ganze Spiel für uns: Mit 5:2 Punkten blieb unseren Gästen von nun an keine Chance mehr, das Spiel noch rum zu reißen. Sie holten zwar im ersten Herreneinzel noch einen Punkt, doch auch mit 5:3 Punkten hatten sie, um es ganz plump auszudrücken, einfach verloren. Unverhofft kommt oft, oder wie heißt es so schön?
Hier geht es zum Spielbericht. Einen Bericht des SC Itzehoe findet ihr hier.
"am Kissen kann er alles"
3. Punktspieltag und eine Aussage, die schräger wohl kaum sein kann. Wie kam es dazu? Was hat es zu bedeuten? Und was hat es mit einer spontanen Abrissparty und vor allem mit Badminton zu tun?
Fangen wir mal ganz vorne an: Samstag, der 8. Oktober 2011. Zweites Heimspiel der Saison für den TSV Kronshagen II.
Dieses Wochenende hatten wir den Rendsburger BC zu Gast, der uns im Vorwege schon viel Kopfzerbrechen bereitet hat. Kopfzerbrechen darum, weil die Rendsburger in unserer Liga eindeutig zu den Favoriten gehören und wir nicht wussten, wie wir uns gegen sie schlagen werden.
Nachdem André unsere Gäste mit einer kurzen Rede willkommen geheißen hat und die letzten Unklarheiten bezüglich gewisser Konstruktionen, die von der Decke hängen, beseitigt waren, ging es gleich mit den ersten Doppeln los. Da das erste Herrendoppel der Rendsburger aus ziemlichen Granaten bestand, mussten sich unsere Rocker Sven und Nico leider nach zwei Sätzen geschlagen geben. Gerne hätten sie in diesem Spiel mehr erreicht, doch der Zähler auf der Klapptafel ging eindeutig an unsere Gäste. Im Gegenzug sorgte unser Bunnydoppel, bestehend aus Steffi und Tini, allerdings gleich für den ersten Punkt auf unserer Seite. Denn diesmal waren es unsere Gegner, die am Ende hinten lagen. Somit war zu diesem Zeitpunkt noch alles ausgeglichen und es stand 1:1. Für den Anfang doch eine gute Bilanz, oder nicht?
Für das 2:1 sorgte anschließend das zweite Herrendoppel. Nach drei spannenden und knappen Sätzen waren es jedoch nicht André und Olav, die sich über den zweiten Punkt freuten, sondern die Rendsburger Besetzung, denn sie konnten diese aufregende Partie mithilfe eines Matchball-Netzrollers (!) am Ende für sich entscheiden. Knappe Sache, Männer, das hätte auch anders aussehen können! (Bis zur Rückrunde ist noch eine Menge Zeit, von nun an stehen Netzroller auf dem Trainingsplan, damit so etwas nicht noch einmal passiert).
Genau so spannend wie das gerade erwähnte Doppel sollte es in diesem Punktspiel dann auch weitergehen. Man könnte meinen, dass es der Tag der Dreisatzspiele war. Denn sowohl Nico als auch Tini mussten sich in ihren darauf folgenden Einzeln durch drei lange Sätze kämpfen, wofür sie am Ende jedoch mit einem Sieg belohnt wurden. Nun sah es also schon ganz anders aus: die Klapptafel zeigte 3:2 für Kronshagen. Das macht doch Mut und motiviert gleich zum weiterspielen.
Jetzt sollten Steffi und André im Mixed ran – keine leichte Nummer, gegen eine Paarung zu bestehen, die in der Verbandsliga zeitweise kein einziges Spiel verloren hat. Dennoch haben sie sich gar nicht so schlecht geschlagen – ein 16:21 im ersten Satz kann sich doch sehen lassen! Da sich die Punkte im zweiten Satz jedoch überwiegend auf der Rendsburger Seite sammelten, mussten sie sich in dieser Disziplin geschlagen geben und unseren Gästen das 3:3 einräumen.
Und nun? Richtig, genau das gleiche wie auch in den letzen beiden Spielen: Zwei noch ausstehende Einzel, einmal Steffen, einmal Olav und die letzten Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Zur Erinnerung: im ersten Punktspiel verloren beide, was uns zu einem Unentschieden führte. Im zweiten Spiel gewannen beide, was uns den Sieg brachte. Und diesmal… verloren beide. In erneuten Dreisatzspielen haben sie es geschafft, eine derartige Spannung aufzubauen, wie es fast undenkbar ist. Es ging hoch und runter, hin und her und es wuchs zwischenzeitig die Hoffnung auf ein 5:3, da einige Sätze so eindeutig gewonnen wurden, dass es doch auch noch für einen jeweils zweiten Satzgewinn reichen musste. Aber so sollte es am Ende leider nicht sein. Denn es waren die Rendsburger, die schließlich die Nase vorn hatten und diesen Tag mit einem 3:5 enden ließen. Schade ihr zwei, dass es trotz eures Einsatzes nicht gereicht hat.
Trotz unserer Niederlage haben wir jedoch gesehen, dass dieses Spiel auch ganz anders hätte ausgehen können und dass wir uns in dieser Liga keinesfalls verstecken müssen. Wir haben die Power um mitzuhalten und wir haben das Team um in dieser Herausforderung gut zu bestehen. (An dieser Stelle würde sich ein Schlachtruf gut machen, aber den müssen wir wohl erst noch entwickeln.)
Die Power beweist sich auch daran, dass nach dem harten Spieltag noch fleißig weiter trainiert wurde, denn unsere Herren konnten einfach nicht die Finger vom Badmintonball lassen. Die Damen vergnügten sich in der Zwischenzeit lieber bei IKEA, bis es hinterher schließlich zum gemeinsamen Essen und einer darauf folgenden spontanen Abrissparty bei unserem Captain ging. Bei dem einen oder anderen „isotonischen“ Getränk viel schließlich auch die Aussage des Tages, die den Braggelmannschen Gemütszustand auszudrücken versuchte: Wenn er schon auf dem Feld nicht siegreich war, so konnte er mit dem Wohnzimmerkissen kicken wie ein junger Gott – denn „am Kissen kann er alles“.
In diesem Sinne verabschieden wir uns in eine zweiwöchige Spielpause und freuen uns auf die vierte Begegnung dieser Saison, in der es hoffentlich wieder ganz anders aussieht und wir am Ende die strahlenden Sieger sind.
Duell der Aufsteiger
Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen eines direkten Duells der beiden Aufsteiger aus der letzten Saison. Auf der einen Seite standen wir, Team II des TSV K, und auf der anderen Seite die SG Kopperby/Kappeln.
Hallentechnisch waren wir bei diesem Match klar im Vorteil, denn wir hatten das Heimrecht und somit in unserer gewohnten Umgebung nichts zu befürchten. Keine kalte Halle, keinen rutschigen Boden und was es nicht sonst noch für Überraschungen gibt, wenn man auswärts spielt. Doch bei einem alleinigen Vorteil der Halle wegen blieb es natürlich nicht. Auch spielerisch konnten wir alle Anwesenden von unserem Vorteil überzeugen:
Mit einer Truppe von vier Herren und zwei Damen fehlten uns in dieser Begegnung zwar zwei unserer Spieler, doch zu einer chronischen Unterbesetzung hat es dennoch nicht geführt. Zum einen mussten wir auf unser Bunny Steffi verzichten, die sich statt beim Badmintonball diesmal beim Preetzer Schusterlauf bewies, und zum anderen auf unseren Captain André, der zwar in der Halle war, seiner Wade zuliebe aber besser auf das Spielen verzichtete. Dennoch waren wir in unserer Besetzung sehr erfolgreich (hast du gut aufgestellt, André).
Aufgrund von Zeitdruck auf der gegnerischen Seite wurde anstatt des ersten Herrendoppels schon gleich mit dem 2. Herrendoppel gestartet. Diese Umstände hinderten Nico und Sven aber auch nicht daran, so richtig loszulegen und in Windeseile den ersten Punkt zu holen. Einen Sieg hatten sich Swantje und Tini für das Damendoppel auch erhofft, am Ende des zweiten Satzes mussten sie sich allerdings eingestehen, dass die Umsetzung nicht hundertprozentig geklappt hat, sodass dieser Punkt leider an Kappeln ging.
Den nächsten Zähler sollte es dann aber wieder auf Kronshagener Seite geben, haben sich Steffen und Olav gedacht. Gesagt, getan, denn nun erschien das 2:1 auf der Klapptafel. (Mit dem Matchball taten sie sich zwar etwas schwer, haben ihn nach drei Versuchen dann aber doch souverän für sich entscheiden können.)
In der Zwischenzeit ging es auch schon mit dem Dameneinzel weiter. Auf unserer Seite war in dieser Disziplin Swantje am Start, für die es im Einzel ihr Saisonauftakt in der Landesliga war. Trotz ihres Einsatzes sollte ein Sieg jedoch nicht sein, denn am Ende verlor sie knapp in der Verlängerung. Nun stand es also 2:2.
An dieser Stelle ist zu sagen, dass unser anfangs erwähnter Vorteil von nun an immer deutlicher wurde: Sven und Tini sorgten im Mixed für den dritten Punkt auf unserem Konto und Nico im zweiten Herreneinzel für den vierten. Wie bei "Wer wird Millionär" hatten wir mit einem derzeitigen Unentschieden also schon mal eine sichere Stufe erreicht.
Die jetzige Spielsituation war witzigerweise genau die gleiche wie im letzten Punktspiel: Es stand 4:2 für uns und Steffens und Olavs Einzel standen beide noch aus. Letzte Woche haben wir aus dem 4:2 ein 4:4 gemacht, diese Woche wurde daraus allerdings ein sattes 6:2! Denn nicht nur Steffen sorgte im dritten Herreneinzel für einen weiteren Zähler, sondern auch Olav steuerte nach drei knappen Sätzen im ersten Einzel noch einen weiteren Punkt bei.
Somit ging dieses Duell eindeutig an uns und sicherte uns vorerst doch glatt die Tabellenführung! Klasse Leistung, Leute!
Hier geht es zum Spielbericht.
| Stand: 29.09.2011 | Spiele | Punkte |
|
1. | TSV Kronshagen II | 2 | 10 : 6 | 3 : 1 |
2. | Schleswig 06 III | 2 | 9 : 7 | 3 : 1 |
3. | 1. Rendsburger BC | 3 | 12 : 12 | 3 : 3 |
4. | TSV Glücksburg 09 | 2 | 8 : 8 | 2 : 2 |
5. | Kieler BC | 2 | 8 : 8 | 2 : 2 |
6. | Sport-Club Itzehoe | 2 | 7 : 9 | 1 : 3 |
7. | SG Ladelund / Süderlügum II | 0 | 0 : 0 | 0 : 0 |
8. | SG Kopperby / Kappeln | 1 | 2 : 6 | 0 : 2 |
vier zu vier - und hinterher ein Bier
Gestern war es so weit: Saisonstart in der Landesliga Nord. Hoch motiviert und mit den verschiedensten Erwartungen haben wir uns auf den Weg nach Schleswig gemacht, um zum ersten Punktspiel in der neuen Liga anzutreten.
Keiner von uns wusste, wie er diesen „ersten Tag“ einschätzen sollte, die Meinungen gingen so weit auseinander wie eh und je. Doch wie sich im Laufe der Spiele herausstellte, sollte es gar kein schlechter Start für uns werden:
Den Anfang machten wie immer die Doppel. Im ersten Herrendoppel waren Sven und Nico und im Damendoppel Steffi und Tini an der Reihe zu zeigen, was sie können. Dies gelang grundsätzlich gut, auch wenn Sven und Nico ihr Spiel leider nicht für sich entscheiden konnten. Dafür sorgten aber prompt die Damen für den ersten Punkt, den sie sich in drei langen Sätzen, nach gefühlten 10 Matchbällen und mit einem Endstand von 27:25 erkämpfen mussten. Damit stand es also 1:1. Ausgleich.
Im zweiten Herrendoppel lag es nun an André und Christian, für eine mögliche – zumindest kurzzeitige – Führung zu sorgen. Und was taten sie? Genau das richtige: Sie gingen in dieser Partie als strahlende Sieger vom Feld und haben uns den zweiten Punkt geholt. Sehr schön, Männer! 2:1.
Leider ließ Schleswig nicht lange auf sich warten und hat sich im Dameneinzel einen Punkt zurückgeholt. Steffi hat zwar ein schönes Spiel gezeigt, am Ende jedoch die 21 Punkte nicht auf ihrer Seite gehabt. 2:2. Erneuter Ausgleich.
Dieses Hin und Her der Punkte sollte aber noch lange nicht vorbei sein, denn es folgten noch vier weitere Spiele. Als nächstes war das Mixed an der Reihe, was Tini und Steffen spielten. Ihren Willen zum Sieg konnten sie gut umsetzen und somit für einen weiteren Zähler auf unserem Punktekonto sorgen. 3:2, wieder die Nase vorn. Doch wie sollte es auch anders sein, holte Schleswig in Windeseile wieder auf. Das 3:3 sicherten sie sich durch einen Sieg im ersten Herreneinzel. Christian, der für uns in dieser Disziplin antrat, hatte trotz seines großen Kampfgeistes am Ende leider nicht die Nase vorn und musste Schleswig gewähren lassen. Ausgleich Nummer drei.
Was nun passiert, kann sich bestimmt jeder denken. Genau – nächster Punkt für Kronshagen. Denn nun war Nico im zweiten Herreneinzel an der Reihe. Und Nico hatte einen Plan: Puuunkte! Mit faszinierenden Ballwechseln konnte er sich hervorragend gegen das Schleswiger Smashwunder behaupten (die Schleswiger schmettern aus jeder Lage) und den vierten Punkt für uns kassieren. Damit war auf jeden Fall schon mal ein Unentschieden sicher.
Da jetzt nur noch ein Spiel ausstand, stieg die Spannung plötzlich um einiges an. Würde alles so laufen wie bisher und Schleswig nun wieder aufholen? Oder würden wir die Regeln brechen und noch einen weiteren Punkt einsacken können? Nun, wer die Überschrift gelesen hat, weiß schon Bescheid. Natürlich ließ sich Schleswig nicht auf der Nase herumtanzen und entschied den nächsten Punkt für sich. Im dritten Herreneinzel und gegen einen Steffen, der zwar fast noch für einen dritten Satz sorgte, sich dann allerdings geschlagen geben musste.
Somit endete unser Landesligaauftakt also in einem Unentschieden, womit wir einerseits zufrieden waren, andererseits aber auch gemerkt haben, dass eigentlich noch mehr möglich gewesen wäre. Aber sei es drum, wir haben einen schönen Start in die Saison hingelegt und die ersten Spiele in der 6. Liga wohltuend mit dem ein oder anderen Bier ausklingen lassen.
Auch beim anschließenden Besuch des örtlichen Chinesen ging es noch munter weiter, dort jedoch nicht mit Bier, sondern eher mit Bananenbällchen.
Wittorf Team Masters 2011
In der Vorbereitung auf die neue Saison haben wir (Steffi, Tini, André und Steffen) am 13.08.2011 an den Wittorf Team Masters teilgenommen. Im Vorwege gab es schon Unstimmigkeiten, ob wir noch in der B-Klasse starten sollen oder doch schon mal wie auch in der kommenden Saison in der A-Klasse. Die Bunnies Tini und Steffi ließen sich dann überzeugen (oder doch überreden?) in der A-Klasse zu starten. Was hatten wir schon zu verlieren?!
Nach einem relativ unerfolgreichen Vorrundenauftritt (BV Gifhorn 1:3 und Blau-Weiß 96 Schenefeld 1:3) lag es dann an uns, in der Runde der letzten Drei (gegen den Wedeler TSV und den Ratzeburger SV) doch noch unser Können zu beweisen. Dies gelang uns dann auch ganz gut, da wir schließlich nicht letzter, sondern lediglich vorletzter wurden.
Anschließend haben wir den Abend noch gemütlich beim Grillen ausklingen lassen…
Großes Hasentennis zu 100 %
Mit diesen Worten kommentierte der verschnupfte und eigentlich schon „klinisch tote“ (O-Ton?) Nico das souveräne Auftrumpfen seines Mitspielers Steffen. Doch der Reihe nach…
Angefangen hat unser letzter Spieltag der Saison mit eifrigen Überlegungen, ob wir die weite Reise nach Heide aufgrund der Witterungsbedingungen absagen müssen. Aber unser Captain André ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass wir uns dieser Herausforderung in der Metropole Dithmarschens stellen müssen. Um ihm auch ja nicht auszubüxen, hat er den „Kronshagener Partybus“ bestellt und uns alle eingesammelt. Bis auf die vordere Sitzreihe (bestehend aus André und Sven) wurde dieser Aufgabe sehr schweigsam entgegen gefiebert (besonders Nico).
Nach gefühlten fünf Stunden Fahrtzeit erreichten wir die ersehnte Halle, in der wir auch gleich vom Urgestein des Heider MTVs begrüßt und in die richtigen Kabinen eingewiesen wurden (kein gemischtgeschlechtliches Umziehen möglich!). Sportlich ging es dann auch gleich zur Sache mit dem ersten Herrendoppel und dem Damendoppel. Die Bunnys setzten ihre Siegesserie fort und sorgten für unseren ersten Punkt. Bei den Rockern verzögerte sich der Sieg, weil Nico sehr unter seiner Erkältung litt. Aber in unnachahmlicher Manier erkämpften sie sich dann doch noch den Sieg. Für den dritten Punkt sorgten André und Steffen, bei denen ebenfalls ihre Siegesserie anhielt. Leider ging es nicht so weiter, denn Tini bekam in ihrem Einzel leider keinen Fuß an Deck. Somit war ihre 100 % - Quote futsch. Das gleiche Schicksal sollte auch Nico auf diesem Feld ereilen, der trotz großartigem Kampf über drei Sätze seine erste Saisonniederlage im Einzel einstecken musste.
Drohte jetzt das Spiel zu kippen? Eindeutig nein, denn Sven und Steffen sorgten im dritten und ersten Einzel für die entscheidenden Punkte. Den krönenden Abschluss bildete das Mixed gegen die bisher ungeschlagenen Gegner aus Heide. In drei spannenden Sätzen zeigten Steffi und André, was sie können und holten den letzten und 6. Punkt für uns. Ihre 100 % - Quote haben sie mit diesem Sieg noch einmal untermauern können.
Gebührend gefeiert wurde auch dieser letzte Sieg einer unglaublich erfolgreichen Saison, die wir ohne Niederlage abgeschlossen haben. Dabei begann die Party bereits in der Herrendusche – leider ohne Damen. Dafür aber mit prickelndem Sekt, in Insiderkreisen auch PPW genannt. Auf der Rückfahrt sorgte Müdigkeit und Bayerns Niederlage – zumindest bei einem unserer Spieler – für eine etwas ruhigere, aber dennoch angenehme Stimmung. Leider ohne Sven und Erik, aber dafür mit Captain Morgan, feierten wir im Anschluss das Ende der Saison bei einem zünftigen Raclette-Essen. Unser Motto: Nie wieder 7. Liga, willkommen Landesliga!!
Und hier geht es zum Spielbericht.
Die Maße stimmten.
Schon gleich am Sonntag mussten wir zum nächsten und auch vorletzten Punktspiel dieser Saison antreten. Glücklicherweise Zuhause (und nicht in beängter Miniaturhalle) empfingen wir den THW. Der Tabellenletzte wollte keine Chance ungenutzt lassen, um sich doch noch den einen oder anderen Punkt zu sichern, auch wenn der Abstieg schon längst sicher war.
Doch es passte einfach nicht. Obwohl der THW-Häuptling sogar noch mit handwerklichen Methoden arbeitete und anhand eines eigens mitgenommenen Zollstockes den Abstand von Netz und Feldrand ausgemessen hat, konnte einfach nichts und niemand dafür sorgen, dass wir dieses Spiel verlieren. Ganz im Gegenteil. Noch beflügelt von der Tags zuvor ergatterten Meisterschaft befanden wir uns wahrlich auf einem Höhenflug und zeigten mit einem 8:0 deutlich, dass die Maße stimmten.
Und hier geht es zum Spielbericht.
Hasenstarker Auftritt (Nieee meeehr zweeite Liiiiiga)
Samstag, 26.2.2011, Sporthalle Elmschenhagen. Die Anspannung steigt, der Puls rast, DAS Match rückt unaufhaltsam näher. DAS Match? Moment mal, worum geht es hier eigentlich? (Für alle, die gerade erst Gefallen am Lesen gefunden haben und nicht auf dem aktuellen Stand sind: Es geht um die Meisterschaft!! Richtig, DIE MEISTERSCHAFT!)
Team II hat bisher eine so souveräne Saison hingelegt, dass nun zwar noch drei Punktspiele anstehen, jedoch nur noch ein einziger Punkt zur Meisterschaft fehlt. Und genau diesen Punkt haben wir uns letzen Samstag geholt.Obwohl wir es aufgrund unserer mehrwöchigen Meisterschaftsvorbereitung in Punkto T-Shirts und Feierei wahrscheinlich verdient hätten, dass uns das Schicksal einen Streich spielt und wir das Spiel gegen den TV Jahn verlieren, konnten wir uns mit einem 5:3 Sieg sogar mehr als den ersehnten letzten Punkt sichern.
Zu diesem Spieltag ist allerdings zu sagen, dass wir im Vorwege nicht ganz so locker und gelassen waren, wie es hier den Anschein macht. Denn aufgrund zeitlich noch nicht ganz genau festgelegter personeller Verstärkung in der Familie Tollkühn wussten wir bis einen Tag vor dem wichtigen Spiel noch nicht einmal, ob unser Rocker Sven überhaupt dabei sein wird. Doch alles entwickelte sich, wie es besser gar nicht hätte sein können: Jule Mathilda erblickte rechtzeitig am Freitag das Licht der Welt und ermöglichte ihrem frischgebackenen Papa somit die Teilnahme am Meisterschaftsmatch. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch an die Tollkühnen!
Wir konnten uns also in voller Stärke beim TV Jahn präsentieren und unseren Punktevorsprung wie geplant ausbauen. Dazu beigetragen hat zum einen das Damendoppel, welches den ersten Punkt holte. Die Bunnys waren zwar mächtig aufgeregt, doch sie haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und gewannen in zwei deutlichen Sätzen gegen die Jahner Damen. Gleich im Anschluss präsentierten auch André und Steffen im zweiten Herrendoppel einen Sieg. Zwei zu Null für die Titelanwärter. Unsere Rocker, die im ersten Herrendoppel mächtig zu kämpfen hatten, konnten sich dieser Serie leider nicht anschließen, sodass der erste Punkt an die Gastgeber ging.
Im Anschluss an die Doppel ging es mit dem Dameneinzel weiter. Tini, die an ihrer Begeisterung fürs Einzel noch etwas arbeiten muss, hat es trotz der nach dem ersten Satz niedergeschmetterten Motivation geschafft, das Spiel für sich zu entscheiden. Im dritten Satz hatte sie schließlich knapp die Nase vorn und durfte ihren Teamkollegen den 3. Punkt vermelden. In der Zwischenzeit hatten sich auch schon die nächsten ans Werk gemacht. Steffi und André waren an der Reihe, sich im Mixed zu behaupten. Und ich muss sagen, es gelang ihnen hervorragend: Sieg in zwei Sätzen! Und das war er, DER Moment. Der Moment, in dem wir den 4. Punkt sicher hatten. Das Unentschieden, was schon für den Meistertitel reichte. Überglücklich stürmte der Rest von Team II aufs Feld, um mit Abklatschern, Umarmungen und von Lächeln verzerrten Gesichtern die Meisterschaft zu würdigen.
Schon einen kurzen Moment später konnten wir, stolz wie Oskar, unsere neue T-Shirt-Pracht präsentieren, die ersten Sektflaschen aus den Taschen kramen und – zumindest Tini und Steffi – eine Überraschung von Nico auspacken. Um diese Überraschung näher zu beschreiben, reicht ein einziger Satz: Konform des Filmes „Als die Tiere den Wald verließen“, hieß es bei uns „Als die Bunnys ihre Öhrchen kriegten“. Die bis dato noch pseudo-Bunnys gewesenen Damen konnten sich nun erstmals in wahrem Hasendesign zeigen, nämlich mit Öhrchis und Puschel (vorher natürlich von Nico und André auf Tauglichkeit getestet – Bilder folgen).
Nicht zu kurz kam neben der ganzen Feierei aber die Konzentration auf das weitere Spiel. Schließlich stand es erst 4:1, drei Spiele fehlten also noch. Svens drittes Einzel, Nicos zweites Einzel und Steffens erstes Einzel. Sven, der mit seinen Gedanken sicherlich noch ganz woanders war (damit bist du gemeint, liebe Jule), musste gegen Thorben leider eine Niederlage kassieren.4:2. Schade, aber es sollte einfach nicht sein. Nico trat gleich darauf gegen Arno an, fest davon überzeugt, den 5. Punkt zu holen. Und da ihn niemand von seiner Überzeugung abgebracht hat, stand es dann auch 5:2. Der letzte Akteur des Tages war somit Steffen. Er hatte mit dem ersten Einzel den Hauptgewinn gezogen und durfte gegen den „Einzelgott Arndt“ (wird nicht umsonst so genannt) antreten. Obwohl er im Hinspiel gegen Arndt gewonnen hat und auch diesmal schon den ersten Satz für sich entschied, sollte es aber nicht reichen. Im zweiten und dritten Satz hatte Arndt die Nase vorn und sicherte dem TV Jahn einen weiteren Punkt.
Summa Summarum: 5:3 für den TSV K. Ein fabelhaftes, hasenstarkes und wahrlich meisterhaftes Ergebnis.
Final Four.
Da sind wir nun, am Ende der Saison. Naja, fast zumindest. Vier Spiele stehen uns noch bevor, bis diese Saison beendet ist. Die Meisterschaft allerdings könnten wir uns schon eher sichern…
Mit einem Minuspunkt auf unserem Konto und damit fünf Punkte vor dem Tabellenzweiten, starteten wir also ins erste der vier verbleibenden Spiele, um der ersehnten Meisterschaft und einem eventuellen Aufstieg einen kleinen Schritt näher zu kommen: ins Match in und gegen Rendsburg.
Das berüchtigte Spiel gegen Rendsburg – oh, was gab es für eine Ungewissheit, was für ein Hin und Her, bis wir dann letztendlich doch mit zwei Damen antreten konnten. Erst konnte Tini nicht, Ersatz musste her. Silvi war da, alles super. Dann konnte Tini doch, Silvi wollte nicht, scheinbar alles geregelt. Aber dann konnte Steffi nicht, wurde schultertechnisch lahmgelegt, Silvi sollte also doch. Silvi konnte aber auch nicht mehr, nun war nur noch Tini da. Problem? Ja! Lösung? Ja: Lisa! Wir reisten also doch vollzählig in Rendsburg an und wurden in der Halle sogleich von tosendem Jubel willkommen geheißen. Nur dass der Jubel nicht uns galt, sondern den schon laufenden Spielen der Verbandsliga. Irgendwo in diesem Gemenge haben wir es dann tatsächlich auch geschafft, uns einen Platz zu suchen, was ehrlich gesagt gar nicht mal so einfach war.
Kurz darauf ging es dann auch schon los. Nachdem in der Begrüßungsrede des Rendsburger Captains endlich das wichtigste Wort gefallen war – Buffet – ging ein allgemeines Lächeln durch die Runde und die Freude aufs Spiel erhielt nochmal einen kleinen Höhepunkt. Die angebotenen Muffins fielen bei der Prüfung durch Stiftung Essenstest seitens des TSV K allerdings durch – kein Wunder, wir sind Svens Muffins gewöhnt und an die kommen einfach keine anderen ran (den einzigen Pluspunkt erhielt das Rendsburger Backwerk aufgrund der überaus tollen Förmchen mit der Maus drauf).
Gut gestärkt ging es also auf die Felder, gestartet wurde sogar mit allen drei Doppeln.
Wie (fast) immer waren die Damen wieder die schnellsten. Obwohl dieses Damendoppel für Lisa und Tini absolute Premiere war, meisterten sie es, wie es besser gar nicht hätte gehen können: Sie gewannen in zwei Sätzen und sicherten uns damit den ersten Punkt. Es blieb ihnen also noch Zeit, ein wenig bei den Herren zuzuschauen. Und was machten Sven und Nico da? Mit spannenden Ballwechseln und wahren „special methods“ wie dem guten alten „Ellerbeker“ gewannen auch sie auf Anhieb beide Sätze. Da wollten André und Steffen natürlich nicht aus der Reihe tanzen und steuerten im zweiten Herrendoppel ebenfalls einen Punkt bei, sodass die Bilanz nach den Doppeln folgendes sagte: DREI zu NULL für uns!
Weiter ging es anschließend mit Tini und Steffen im Mixed. Den ersten Satz hatten sie ganz deutlich gewonnen, den zweiten dafür aber knapp verloren. Da musste also ein dritter her. Und da es im dritten Satz so ähnlich wie im ersten lief, ging auch Punkt Nr. 5 an Kronshagen. Stopp mal, Punkt 5? Ja, denn in der Zwischenzeit hatte Nico schon den vierten Punkt im ersten Herreneinzel geholt. Er brauchte nämlich nur zwei Sätze, bis er 2 x 21 Punkte hatte und war dem Mixed damit einiges voraus. 5:0 war nun also der aktuelle Stand. Und was soll man dazu sagen: Der Sieg ist unser!
Nun fehlen also noch die letzen drei Punkte, deren Verteilung jedoch ein bisschen vom bisherigen Konzept abwich: Leider ging es nicht mit 6:0, 7:0 und 8:0 weiter, sondern mit 5:1, 5:2 und 5:3. Lisa hat nach drei anstrengenden Sätzen im Dameneinzel leider am Ende nicht die Nase vorn gehabt. An dieser Stelle ist lobend zu erwähnen, dass es für sie das erste Punktspiel seit langem war und dass sie super gekämpft hat, auch wenn es am Ende nicht reichte. Auch Sven hatte es mit der Nase nicht so und lag in seinem Einzel ebenfalls hinten. Und André? Eine Nase hat er – die braucht er auch, denn er ist ja Optiker – aber vorn war auch sie am Ende nicht. Trotz des Coachings zur Halbzeit ging auch dieses Einzel in drei Sätzen verloren, setzte aber dennoch den Schlusspunkt hinter einen insgesamt erfolgreichen Spieltag. 5:3 - was wollen wir mehr? Ja, jetzt weiß ich, was ihr denkt: Wir wollen die Meisterschaft! Und nun liegt es tatsächlich an uns, den fünf-Punkte-Vorsprung in den letzten drei Spielen nicht zu vergeigen. Denn sonst gibt es keine Freudenhymne, sondern eher einen Trauermarsch. Aber wir sind optimistisch: Weiter so und wir haben die Meisterschaft in der Tasche. Und wenn wir in drei Wochen gegen Jahn gewinnen, dann ist es schon vor Saisonende bombensicher, dass uns niemand mehr die Tabellenführung nehmen kann.
Und nun ein paar Worte zum Schluss... eine kleine Anmerkung der Redaktion:
DANKE an Lisa, dass du ausgeholfen hast und DANKE an André, dass du bei dem ganzen Hin und Her trotzdem noch alles managen konntest, obwohl du in Vorbereitung auf dieses Spiel sicherlich das ein oder andere Mal die Krise bekommen hast.
Den Spielbericht findet ihr hier.
8:0 im Doppelpack!
Nicht nur Team I schaffte beim letzten Punktspiel ein sahnemäßiges 8:0, auch Team II ließ sich einen solchen Sieg nicht nehmen.
Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Rückrundenspiel gegen Lohe-Rickelshof werden. Ganz normal im Sinne von vorverlegt, aber dennoch nichts Besonderes. Komischerweise hatten wir diesmal auch gar kein Motto, nach dem wir handelten, sondern wir spielten einfach munter drauf los. Es gab keinen Schlachtruf wie „Richard Moore is back“, kein Kampfgeschrei und auch kein Kribbeln in den Fingerspitzen … Nein, das einzige, was uns dabei am Herzen lag war ein Sieg, damit wir unseren guten Vorsprung in der Tabelle halten konnten. Und so sollte es auch sein: Mit einer Gemütlichkeit sondergleichen begaben wir uns um 10:45 Uhr zur Begrüßungsansprache unseres Captains, damit wir das Punktspiel auch pünktlich beginnen konnten. Wann sollte es nochmal losgehen? Um 10.30 Uhr, richtig.
Also, mehr oder weniger pünktlich starteten wir nach einer kurzen Ansprache mit dem Damendoppel und dem zweiten Herrendoppel. Diesmal standen uns nur zwei Felder zur Verfügung, weil die erste Mannschaft zeitgleich mit uns spielte. Daher wurden André und Steffen vorerst auf die Wartebank verfrachtet und konnten nur von außen am ganzen Geschehen teilnehmen.
Steffi und Tini sorgten auch prompt für den ersten Punkt und mit einem vertrauten Klappen verschwand auf der Zähltafel die „0“ und es erschien eine „1“. Nun konnten sich also auch die Herren von der Wartebank aufs Feld begeben und im zweiten Herrendoppel ihr Können unter Beweis stellen. Da aber nicht nur die Damen, sondern auch André, Steffen, Nico und Sven so gerne die Zähltafel umklappen, gewannen alle beide Herrendoppel, um sich dieses Vergnügen bloß nicht nehmen zu lassen: 2:0 uuuund 3:0.
Das bevorstehende Dameneinzel ließ Steffi wohl keine Ruhe, denn innerhalb kürzester Zeit standen sie und ihre Gegnerin schon wieder auf dem Feld, um dieses Duell auszutragen. Gibt es Tipps, wer gewonnen hat? Da höre ich Steffi, da höre ich auch Steffi… und da hinten? Da höre ich auch Steffi. Richtig, auch dieser Punkt ging an den TSV K. Punkt 4 und somit schon mal ein Unentschieden. Sieht doch echt super aus bis jetzt.
Der nächste Programmpunkt war dann also das Mixed. André und Tini mussten sich gegen Thies (ja, Thies – nicht Fries) und Thießen behaupten. In zwei eindeutigen Sätzen gelang es ihnen auch sehr gut und ehe wir uns versahen, hatten wir schon das 5:0 in der Tasche.
Die letzten noch ausstehenden Spiele waren nun also die drei Herreneinzel. Nico, Sven und Steffen waren nun am Zug - und was soll man sagen? Fast so schön wie bei den Lemmingen gingen sie nacheinander vom Feld und vermeldeten alle einen Sieg. Punkt 6, 7 und 8 erschienen einer nach dem anderen auf der Zähltafel, die uns mittlerweile echt schon ans Herz gewachsen ist.
Da war es also nun: das 8:0, mit dem wahrlich niemand gerechnet hätte. Unverhofft kommt oft, heißt es doch so schön. Manchmal sollte man wohl auf Sprichworte hören…
Astreiner Jahresauftakt!
Diesen Samstag war es soweit, schon sehnsüchtig erwartet und hoch motiviert durften wir unsere Gäste, den MTV Hohenwestedt, in unseren „heiligen Hallen“ begrüßen.
Mit am Start waren auf der Seite des TSV K:
Bunny 1, Bunny 2, der Braggelmann, das Marzipanschweinchen, Rocker 2 und der Optiker unseres Vertrauens. Kommissar VDP war leider immer noch verletzungsbedingt außer Gefecht. (Für die Vereinsexternen unter uns: Bei den genannten Personen handelt es sich in gleicher Reihenfolge um Steffi, Tini, Steffen, Nico, Sven, André und Erik.)
Unsere Gegner waren wie immer mit Smyrek, Smyrek & Smyrek vertreten. (Für die Vereinsexternen: Sie heißen wirklich alle so.)
Nachdem wir in der Hinrunde ein dumpfes 4:4 einstecken mussten, haben wir uns für diesen Spieltag, Samstag den 8., exakte 8 Punkte vorgenommen. Schauen wir mal, ob wir dieses Vorhaben umsetzen konnten…
Alles begann wie immer… mit der Spielaufstellung, denn wenn wir etwas richtig gut können, dann ist es, viel Zeit und Schweiß mit dem Sortieren unserer Doppel, Einzel und Mixed zu verbringen. Nachdem auch diesmal der ein oder andere Spielbogen dran glauben musste, hatten wir endlich unsere Aufstellung gefunden. Noch ein paar nette Begrüßungsworte und die Spiele konnten beginnen. Obwohl wir das Punktspiel zeitgleich mit unserer dritten Mannschaft absolvierten, war dies sogar auf drei Feldern möglich.
Den Centercourt belegten wieder einmal die Damen; die Herren wurden auf die unbeliebten Randfelder abgeschoben. Doch keine Sorge, die Qualität der Spiele hat darunter nicht gelitten, denn die Doppel gingen alle an uns. Es lief ja glatt wie auf einer Auktion: Die Damen zum Ersten, André/Steffen zum Zweiten und Nico/Sven zum Dritten – veeeerkauft! Und zwar bestens! 3:0 nach den Doppeln, besser konnte es gar nicht laufen.
Gleich im Anschluss und ohne große Pause ging es mit dem Dameneinzel weiter. Steffi bestätigte ihre fast-100%-Quote und ergatterte den 4. Punkt für uns. Das Mixed tat es ihr gleich, denn auch Tini und Steffen ließen sich nicht überbieten und sorgten für das 5:0. Obwohl der Gesamtsieg schon sicher war, ließen die Kräfte aber nicht nach. Ganz im Gegenteil: Nico kam zwar an den Rand seiner Kräfte, war ihrer aber immer noch mächtig und sorgte in einem spannenden ersten Einzel für das 6:0. Wow, schaffen wir unser Ziel vom großen 8:0 wirklich? Ein Sieg ohne Kompromisse nach dem vermeidbaren Unentschieden der Hinrunde? Ganz euphorisch verfolgten wir die zwei letzten Spiele: das zweite und dritte Herreneinzel.
Svens Spiel, das zweite Einzel, ging 21:18 und 21:19 aus. Er kam vom Feld und Nico klatschte ihn so erwartungsvoll und glücklich ab - so ein breites Grinsen zierte sein Gesicht - bis seine Mundwinkel plötzlich gen Fußboden fielen, weil er merkte, dass nicht Sven, sondern sein Gegner die 21 Punkte hatte. Dieses Gesicht hätte Geschichte schreiben können. Warum hat Sven verloren? War er mit seinen Gedanken etwa schon beim kühlen, prickelnden Siegesbier? Und wenn schon, wir haben zwar einen Punkt verloren, doch trotzdem ist das kein Grund zur Trauer. Sven hat alles gegeben, Smyrek war ihm nur leider ein paar Punkte voraus.
6:1 betrug nun also der Spielstand. Jetzt lag es an André, über die Verteilung des letzten Punktes zu entscheiden. Und wie entschied er? Natürlich für uns! Und damit für das 7:1.
Ein traumhafter Sieg, der prompt das Ploppen der Bierflaschen erklingen ließ, denn dieser Erfolg sollte ordentlich gefeiert werden. Weiter so, Team Zwei!!
Hier geht es zum Spielbericht.
Zweite Runde TSV K gegen TSV K.
Heute war es so weit: Die Rückrunde hat begonnen und damit stand zum zweiten Mal in diesem Jahr das Kronshagener Vereinsduell an.
Die erste Begegnung in dieser Angelegenheit ging mit einem 7:1 für Team II aus. Die zweite Begegnung… auch. Im Gegensatz zum letzten Mal wurde dem Damendoppel (Markus sei dank) allerdings ein hoheitliches Privileg ausgesprochen, denn sie durften sich ein Feld aussuchen. Ansonsten gab es schon einige Parallelen zum letzten Mal, denn der erste Punkt wurde, und da sind wir wieder zu unserer Gewohnheit zurückgekehrt, durch das Damendoppel gemacht. Sieg für Tini und Steffi. Unsere Rocker Nico und Sven machten es ihnen dann nach und holten das 2:0. Nach 1 kommt 2 und nach 2 kommt... 3! 3:0 stand es schließlich nach allen drei Doppeln, denn auch André und Steffen hatten in ihrem Spiel am Ende die Nase vorn. Tini stand nun vor der Aufgabe, gegen Telse zum zweiten Mal in ihrem Leben ein Spiel bestreiten zu müssen. Weil das erste Spiel verloren ging und Telse aus schwierigsten Situationen immer noch „ihren“ gefährlichen Cross-Drop spielen kann, war die Aufregung sehr groß. Nach drei knappen Sätzen hat Tini die Aufgabe bewältigt und für sich den Ausgleich und für die Mannschaft das 4:0 geschafft! Das 5:0 wurde dann durch unser Mixed geholt, denn Steffi und André erspielten in zwei Sätzen einen souveränen Sieg gegen Sarina und Felix. Rocker Sven war nun als nächstes dran, er spielte auf dem Centre Court gegen André Franke und nach ebenfalls zwei Sätzen steuerte er das 6:0 bei. Leider ging die Erfolgssträhne nicht weiter, denn Steffen unterlag Christian in zwei Sätzen. Zwar wurde es im zweiten Satz noch einmal eng, aber die Laufbereitschaft setzte ein wenig zu spät ein, um dem guten Spiel von Christian etwas entgegen zu setzen. Wie gewohnt war aber Rocker Nico ein sicherer Punktelieferant und sorgte in seinem Spiel gegen Markus schließlich für den 7. Punkt. Anschließend gab´s in der Herrendusche nur ein paar Tropfen Sekt, denn im Gegensatz zu früheren vereinsinternen Duellen war die Freude über den Sieg etwas gedämpft, weil das Ergebnis gegen die geschwächte Mannschaft vom Team III zu deutlich ausfiel. Deutlich schwieriger wird mit Sicherheit unser nächstes Punktspiel gegen die Smyrek-Brüder aus Hohenwestedt, die uns als einzige Mannschaft einen Punkt abnehmen konnten. Deshalb appelliert (vermutlich vergeblich) der Autor dieses Textes an die Mannschaft, die Köstlichkeiten der Feiertage nicht zu intensiv zu genießen ;-)
Hier geht es zum Spielbericht.
Richard Moore is back. Und zwar frisch aus Kopenhagen.
Da unser eigentliches Motto für das Spiel gegen Lohe-Rickelshof leider entfiel, mussten wir es spontan damit versuchen: Richard Moore is back, jawoll! Getreu diesem Motto haben wir also unser letztes Hinrundenspiel dieser Saison angetreten.
Kaum stand das neue Motto fest, ging es auch schon los. Fries hielt die Begrüßungsrede und wir begaben uns auf die Felder, um so richtig loszulegen. Bevor unser Captain jedoch den Weg aufs Feld fand, musste er erst noch schnell eine Brezel verhaften, um bei seiner Power auch aus dem Vollen schöpfen zu können. Also dann, los gings mit Gebrüll!
Und zwar sprichwörtlich mit Gebrüll, denn André musste seinem Unmut über den Ball erst einmal Ausdruck verleihen, weil es beim Einspielen nicht so klappte, wie er wollte ;-) Dafür lief dann aber im Spiel alles glatt, denn das zweite Herrendoppel holte im Nu den 1. Punkt für uns. Und das sogar noch vor dem Damendoppel, welches bisher immer das erste war. Diesmal eben einmal andersrum. Nach Steffen und André folgten also auch schon prompt die Bunnys und holten das 2:0 für den TSV K. Und damit haben sie auch ihre 100%-Quote halten können – wie sagt Nico so schön: „Bunnypower!“ Yeha!
Das waren also der 1. und der 2. Streich und der 3. folgte sogleich: 3:0 durch Nico und Sven im ersten Herrendoppel. Eine gute Punktgrundlage war also geschaffen.
Ohne große Pause ging es schließlich sofort weiter mit den restlichen Spielen. Denn alle sind sie heiß, verdammt heiß auf den Ball, auf das Spiel, auf Erfolg und darauf, unserem Gast Richard Moore zu zeigen, was in uns steckt. In uns, dem TSV K II, der schon bis nach Kopenhagen bekannt ist und sogar in der Walpurgisnacht gefeiert wird. Etwas mussten wir ihm schließlich bieten, denn er war schon etwas vergrätzt, weil Nico ihm seine Flasche auf den Fuß gestellt hatte. (Anmerkung der Redaktion: Wer Richard Moore nicht kennt, macht sich bitte keine Gedanken über diese Sätze, die für manch einen wohl etwas wirr klingen…)
Als nächstes lief also das Dameneinzel. In einem schnellen Spiel und darauf bedacht, die gute Statistik beizubehalten, holte Steffi den vierten Punkt für uns. Die Nummern fünf, sechs und sieben folgten dann kurze Zeit später durch die Herreneinzel: Nico, Sven und André ließen den Gegnern keine Hoffnung und siegten einer nach dem anderen. 7:0, ein 1-A-Ergebnis. Nun kann auch noch das 8:0 her, haben wir uns gedacht. Das Mixed gewinnt und alles ist perfekt. Aber ganz so optimal war es dann doch nicht. Tini und Steffen haben zwar drei Sätze gespielt, aber davon leider einen zu wenig gewonnen. Somit ging dann doch noch ein Punkt an die Loher und wir machten uns mit einem schönen 7:1 auf den Weg zum örtlichen Chinabuffet. Wohlgemerkt mit dem Invalidentransporter, dessen Namen wir auf der Fahrt auch alle Ehre machten!
Hier geht es zum Spielbericht.
Kaltes Wetter, kalte Halle, kalte Dusche.
Dieses Wochenende hatten wir Glück, in Hohenwestedt Gast zu sein. Glück? Nun ja, wie man es nimmt. Wir hatten Glück, trotz des Schnees und des eisigen Wetters gut in Hohenwestedt angekommen zu sein. Wir hatten auch Glück, dass wir dort von einer großen Platte belegter Brötchen empfangen wurden. Und wir hatten Glück, dort einen Kasten Bier anzutreffen. Doch absolut kein Glück hatten wir dafür beim eigentlichen Spiel.
Los ging es mit den drei Doppeln. Der Anfang war noch richtig gut, denn im Damendoppel konnten Steffi und Tini glänzen und in kurzer Zeit den ersten Siegpunkt holen. War ja recht einfach, haben sie sich gedacht, doch so einfach sollte es für die anderen leider nicht sein. Das zweite Herrendoppel bestritten André und Erik, doch es war einfach wie verhext, denn nichts lief so, wie es eigentlich sein sollte. Ein Ball im Aus, noch einer und noch einer. Dazu noch ein paar Mal Netz und ein bisschen Pech und schon war der Punkt an die Hohenwestedter verloren. Im ersten Herrendoppel sah es bei Nico und Sven zuerst nicht anders aus. Im ersten Satz haben sie keine Sonne gesehen, weil es einfach nicht richtig lief. Dafür kämpften sie dann im zweiten Satz, was das Zeug hielt und wurden auch prompt mit dem Satzsieg belohnt. In einer ganz knappen Geschichte verloren sie dann allerdings den dritten Satz, sodass auch dieses Spiel an die anderen ging und wir nach den Doppeln mit 1:2 hinten lagen.
Kurz darauf holte Steffi im Dameneinzel jedoch noch einen Punkt zum 2:2. Das 3:2 für uns folgte schließlich durch Tini und Steffen im Mixed, sodass bei uns wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer entstand. Dieser hielt aber nur kurze Zeit an, nämlich bis uns bewusst wurde, dass wir von den drei noch ausstehenden Herreneinzeln mindestens zwei gewinnen müssen und diese Quote nicht ganz einfach zu erfüllen ist. Nun ja, schauen wir mal, was passiert… und zwar folgendes:
Die drei Einzel fingen zeitgleich an. Im 1. HE Steffen, im 2. Nico und im 3. André am Start. Und fast genau so zeitgleich konnte man sehen, dass es in den Einzeln nicht anders sein sollte als in den Doppeln. Die einzige Ausnahme war Nico, er holte den Sieg in seinem Spiel. Damit hatte er uns auf jeden Fall das Unentschieden gesichert, falls die anderen beiden Spiele verloren gehen. Und das taten sie. André und Steffen mussten sich leider beide geschlagen geben und wir somit dem 4:4 in die Augen sehen. Die Hohenwestedter hatten damit alles erreicht, was sie sich vorgenommen hatten und waren schon heiß auf das baldige Rückspiel. Für uns glich dieses Ergebnis allerdings eher einer kalten Dusche, denn nun hatten wir die erste Punkteinbuße dieser Saison und sind in unserem Siegesrausch etwas gebremst worden. Das Vorhaben, in der Hochburg der Smyreks einen Sieg zu holen, mussten wir in diesem Falle also leider canceln.
Tabellenführung zum Nulltarif
Was haben die folgenden Begriffe gemeinsam? Spieltag fünf, Begegnung mit dem Tabellenersten, tolle Ballwechsel, Einzelgott und Jubel? Richtig, sie alle haben dieses Derby zu einem unvergesslich aufregenden und erfolgreichen Erlebnis gemacht.
Im gestrigen Spiel gegen den Tabellenführer TV Jahn haben wir das unmögliche möglich gemacht und unseren Gast mit einem satten 8:0 wieder nach Hause geschickt.
Um 14.30 sollte es losgehen, um 14.30 waren dann auch die letzten noch fehlenden Akteure eingetroffen. Sven war fast schon von einem Übereifer gepackt, dass er sich allein um den Aufbau kümmern wollte und entsprechend früh in der Halle auftauchte. Ein Zeichen seiner Anspannung? Nach einem kurzen Warmspielen fiel mit der Ansprache unseres Captains André dann auch schon der Startschuss. Entgegen einer krankheitsgeschwächten Rumpftruppe konnten beide Mannschaften ihr gesamtes Personal aufbieten. Für uns zum 1. Mal in dieser Saison überhaupt.
Den Grundstein für die acht Punkte legten Steffi und Tini im Damendoppel. Die „Bunnys“ siegten klar in zwei Sätzen und holten das 1:0. Nico und Sven sorgten kurze Zeit später für den zweiten Punkt. Nach vielen spannenden Ballwechseln und ebenfalls zwei Sätzen ging der Sieg an sie. Im zweiten Herrendoppel mussten sich André und Steffen beweisen. Gesagt, getan. Auch sie gewannen in zwei Sätzen gegen die Jahner. 3:0 nach den Doppeln, super Zwischenstand. Als nächste betraten Nico und Arno das Feld, um das zweite Herreneinzel auszuspielen. Geschätzte zehn Minuten später war das Spiel auch schon vorbei, denn unser Bezirksmeister Nico ließ nichts anbrennen und machte ein schnelles, sicheres Spiel Richtung Sieg. 4:0! Das Remis in der Tasche, aber wir wollten mehr und bekamen es auch. Mit letzten Kräften gelang es Tini den entscheidenden Punkt im Spiel gegen ihre frühere Trainingspartnerin zu holen. Der Sieg war nun da und fast wäre der alte weise Mann (O-Ton Erik über Erik) ihr zuvorgekommen. In der Zwischenzeit holte er mit seinem Sieg im 3. Einzel schon den nächsten Punkt, sodass es knappe 2 Sekunden später schon zum 6:0 klingelte. Fast zeitgleich wurden das 1. Herreneinzel und das Mixed begonnen. Letzteres wurde durch den Optiker unseres Vertrauens und Steffi bestritten, die ohne große Mühe den 7. Punkt erspielten. Das einzig noch offene Spiel war nun die Begegnung im ersten Einzel. Unser „Bragger“ gegen den nicht ohne Grund von uns als Einzelgott betitelten Arndt. Natürlich waren wir nun auch noch heiß auf den letzten Punkt und das ließen wir die beiden auch spüren, indem von allen Seiten mächtig Rabatz gemacht wurde. Nach dem ersten Satz war Jahn obenauf und ein Sieg für uns relativ weit weg, doch dann fasste sich der Bragger ein Herz und gewann den zweiten Satz für uns. Gleichstand. Obwohl es im dritten Satz lange Zeit so aussah, als würde Jahn sich den Ehrenpunkt doch noch retten, schaffte unser erster Herr noch die Kehrtwende und ging schließlich als gebührender Sieger vom Feld. Damit war das 8:0 sowas von sicher und wir konnten uns ausgelassen mit dem Klirren der Bierflaschen beschäftigen. Satte Leistung, Leute!!
P.S.: Glückwunsch auch von Richard Moore! Er hat sich in Kopenhagen mächtig amüsiert!
Ein Spiel unter anderen Umständen
Nachdem es schon am Wochenende der Bezirksmeisterschaft die ersten krankheitsbedingten Ausfälle in unseren Reihen gab, sollte es am Wochenende darauf, beim Spiel gegen den THW, nicht sonderlich anders sein. Auf Ausfälle wurde zwar verzichtet, doch für fünf unserer sechs Teammitglieder stellte diese Begegnung eine besondere Herausforderung dar, denn allesamt litten noch an den letzen Ausklängen diverser Krankheiten. Der einzig Gesunde unter uns war Nico, der vor Tatendrang nur so strotzte. Eine weitere Herausforderung war zudem die Halle des THW. So wie der THW (zumindest im Badminton) ein kleiner Verein ist, so ist auch die Halle sehr klein. Die Zuwege sind kompliziert, die Decken niedrig, die Felder gefühlt kürzer und somit die Bälle öfter im Aus. Doch trotz alledem haben wir uns nicht verunsichern lassen und gingen mit bestem Willen aufs Feld. Diesmal machten die Herrendoppel den Anfang (mehr Spiele gingen ja auch gar nicht, es passen ja nur zwei Felder in die Halle), doch obwohl der benannte Wille da war, taten sich beide Doppel schwer und holten nur knapp den Sieg. Der Rest der Mannschaft saß zitternd auf der Bank, wobei das Zittern diesmal nicht nur auf die Krankheiten zurückzuführen war. Man merkte deutlich, dass sich alle Beteiligten diese Begegnung etwas anders vorgestellt hatten. Doch gewonnen ist gewonnen, hinterher fragt sowieso niemand mehr wie. Anschließend ging es weiter mit dem Damendoppel, welches den nächsten Punkt holte. Auf dem zweiten Feld kämpfte sich dann Erik in erneuten anstrengenden drei Sätzen durchs zweite Einzel und gewann schließlich in der Verlängerung. Vier Punkte waren uns nun also schon sicher. Als nächstes machte Steffi sich ans Dameneinzel, konnte aber leider keinen Erfolg vermelden. Somit ging der erste Punkt des Tages an den THW. Der zweite folgte sogleich, denn Sven (der hier namentlich nicht erwähnt werden möchte), gelang trotz dreier spannender Sätze auch kein Sieg, womit er Einbußen bei seiner bisherigen 100 % - Quote im Einzel hatte. Das nächste Einzel war ganz anders. Nico, gesundheitsmäßig auf höchstem Niveau und immer noch ganz high vom Sieg des Bezirksmeistertitels, kam, sah und siegte. Er ging aufs Feld, sah seinem Gegner in die Augen und schickte ihn nach zwei schnellen Sätzen wieder auf die Bank. Damit sicherte er uns den Sieg, was uns alle ungemein entspannte. Im Mixed, dem letzten Spiel des Tages, holten Tini und Steffen noch einen weiteren Punkt, sodass es am Ende des Tages hieß: 6:2 und nun wieder ab ins Bett zum auskurieren.
Mit 5 Herren zum 3. Sieg
Am 3. Punktspieltag unserer Saison hatten wir die Qual der Wahl: wer darf spielen?
Nachdem wir am Freitagabend noch befürchten mussten, nur mit drei Herren antreten zu können, waren wir am Samstag plötzlich mit fünf Herren am Start. Da sich Erik beim Training am Knie verletzte und es auch von Sven hieß, er könne nicht spielen, war die Panik groß. Ein Tag vorm Punktspiel und mindestens ein Herr zu wenig. Was tun? Nach einem langen Hin und Her stellte sich heraus, dass Simon auch weiterhin bei uns aushelfen darf, wozu er auch prompt verpflichtet wurde. Problem gelöst, Spiel kann losgehen.
Da es sich in Svens Fall jedoch um ein kleines Missverständnis handelte, war er doch da und unsere Herren zu fünft. Macht ja nix, haben wir uns gesagt, auch mit fünf Herren lässt es sich gut spielen. Blöd nur, dass Heide plötzlich nur mit drei Herren auftauchte, denn jetzt war das Chaos komplett. Was wird Heide abschenken und wie können wir aufstellen, dass auch wirklich alle Herren spielen können? Nach einer geschätzten halben Stunde hatten wir es dann aber doch geschafft, die ideale Aufstellung zu finden, damit niemand auf seinen Einsatz verzichten muss.
Mit einem Spielstand von 2:0 für uns starteten wir also ins Spiel und verbesserten unseren Punktestand auch schon in der ersten Partie: Damendoppel gewonnen. Steffi und Tini konnten mit einem Siegerlächeln zur Klapptafel gehen und sie zum 3:0 umschlagen. Das Umklappen ließ sich Heide jedoch nicht nochmal zeigen und tat es uns gleich – somit klappte die Zähltafel nach dem ersten Herrendoppel auf der Gastseite, denn André und Simon mussten sich geschlagen geben. Aktueller Stand: 3:1. Ohne große Pause ging es gleich weiter mit dem Dameneinzel – wahrscheinlich dachte die Heider Dame, sie hätte durch die kurze Pause einen Konditionsvorsprung, doch diese Rechnung ging nicht auf. Der Ball lag mehr auf ihrer Seite als auf der anderen und am Ende hieß es dann „Sieg für Steffi!“. 4:1 für den TSVK. Es darf mittlerweile die Vermutung geäußert werden, dass Steffi Gefallen am Einzel findet… Wenn Nico nun den fünften Punkt holt, ist der Sieg sicher. Holte er den Punkt? Na klar! In zwei Sätzen gewann er deutlich gegen den ersten Herren und sicherte uns somit den dritten Heimsieg dieser Saison. Das nächste Spiel auf der Tagesordnung war dann das Mixed. Tini und Steffen gingen motiviert aufs Feld - und kamen deprimiert wieder zurück: Diese Runde ging leider an Heide. 5:2. Lag es an dem neuen Spielsystem (Mixedaufstellung (und das mit Tini!!!)) oder an der Tagesform? Bleibt nun noch Sven, der sich im zweiten Herreneinzel beweisen durfte. Trotz seiner Zweifel, gegen den übermotivierten Heider Jungspund zu bestehen, ging der Sieg in dieser Partie an ihn und er setzte den Schlusspunkt zum 6:2.
Mit diesem Endergebnis gelang es uns sogar für kurze Zeit an die Tabellenspitze zu klettern und den Tabellenersten, TV Jahn, für glatte 3 Stunden auf den zweiten Platz zu verdrängen. (In diesen drei Stunden passierte folgendes: Im Anschluss an unser Spiel ging es noch nach Elmschenhagen um unsere 3. Mannschaft im Derby gegen Jahn anzufeuern. Trotz allen Klatschens und Brüllens hatte Jahn am Ende aber die Nase vorn und konnte sich die Tabellenführung wiederholen.) Dennoch ging es anschließend zum örtlichen Griechen um zumindest einen TSVK-Sieg an diesem Wochenende zu würdigen:
Mit Ouzo und Bier feierten wir. Und nach Gyros und Hack waren wir satt. Redäng redäng…
Hier geht es zum Spielbericht.
TSV Kronshagen II vs. 1. Rendburger BC II
Deutlicher Sieg gegen einen starken Konkurrenten!
Nachdem wir nun auch das zweite Punktspiel dieser Saison erfolgreich hinter uns gebracht haben, sind wir in der Tabelle auf einem sehr guten Weg, nämlich nach oben. Mit dem 6:2 Sieg gegen den Rendsburger BC sind wir momentan die einzige Mannschaft in unserer Staffel, die noch keine Minuspunkte eingefahren hat. Toi, toi toi, dass es so weitergeht. Vor diesem Spiel war das Ergebnis nicht unbedingt einzuplanen, denn Rendsburg kam mit der Empfehlung von 4:0 Punkten zu uns in die Halle.
Hier ein kleiner Rückblick zur Begegnung mit den Rendsburger Federballern: Da sich André und Erik mit dem Fahrrad auf Mallorca vergnügten, hat Steffen kurzerhand die Vertretung des Captains übernommen und uns mit folgender Aufstellung ins Match geschickt: Entgegen aller Erwartungen spielten diesmal Steffi und Tini das Damendoppel. Wahnsinn, mal was ganz neues! Das erste Herrendoppel übernahm Steffen mit Simon, der uns in dieser Partie als Ersatz zur Verfügung stand - dafür nochmal danke - und das zweite Herrendoppel ging dann an Nico und Sven. Simon trat im ersten Herreneinzel an, Steffen im zweiten und Nico im dritten. Da Steffi sich für das Dameneinzel entschied, spielten dann Tini und Sven das Mixed. Aufstellung fertig, Aufstellung gut. Den ersten Punkt holte wie auch schon letztes Mal das Damendoppel, diesmal sogar auf einem Feld ihrer Wahl :) Der zweite Punkt folgte sogleich durch Nico und Sven, die ihre Gegner im 2. Herrendoppel als Verlierer vom Feld jagten. Das erste Herrendoppel war dafür nicht so erfolgreich, denn Steffen und Simon mussten sich leider geschlagen geben. Wieder auf Erfolgskurs brachte uns schließlich Steffi im Dameneinzel und auch Steffen folgte diesem Weg in seinem Einzel. Kurz vom Kurs ab brachte uns Simon im ersten Herreneinzel, dem leider kein Sieg gelang. Dazu muss man sagen, dass sein Gegner kein Geringerer als Thies Ihde war, der normalerweise höherklassiger spielt. Bedauerlicherweise verletzte sich im dritten Herreneinzel Svend Tempelhof so schwer, dass er im zweiten Satz aufgeben musste. Wir wünschen ihm baldige Genesung. Somit ging der 5. Punkt an Kronshagen. Den Schlusspunkt unter dieses erfolgreiche Punktspiel setzte das Mixed zum 6:2.
Hier geht es zum Spielbericht.
TSV Kronshagen II vs. TSV Kronshagen III
17. Oktober, Kronshagen. 12 angespannte, erwartungsvolle und federballwütige Gemüter stehen sich gegenüber. Angespannt? Das betrifft vielleicht die Aufregung, aber keinesfalls dieStimmung in der Halle. Erwartungsvoll? Das schon eher, denn viele Gemüter bedeuten viele Erwartungen, was den Ausgang dieser Begegnung betrifft. Federballwütig? Na klar, dennendlich geht die Saison wieder los und es ist Zeit, mal wieder so richtig die Kelle zu schwingen!
Den Start dieses vereinsinternen Aufeinandertreffens machten wie immer die drei Doppel. Bei den Damen (die mal wieder auf das schlechteste der drei Felder abgeschoben wurden), traten Steffi und Tini gegen Telse und Sarina an. In diesem Spiel konnten sie schließlich den ersten Punkt für Mannschaft II einfahren. Bei den Männern sah es wie folgt aus: André / Steffen vs. Christian / Felix und Nico / Sven contra Jan / Markus. Alle glänzten mit turbulenten Ballwechseln und einem spannenden Spiel, doch am Ende kann es in jedem Spiel nur einen Sieger geben. So gingen auch die nächsten beiden Punkte an Team II und die Truppe um Capitano André hatte nun die Nase vorn. Nach kurzer Pause ging es dann mit dem Mixed weiter. Auf das Feld gingen Sarina / Felix und Tini / Steffen. Vom Feld gingen als Sieger die beiden letztgenannten. 4:0 für Team II. Die Hälfte der Punkte ist verteilt, dennoch steht noch nicht alles fest. Im Dameneinzel, was zwischen Telse und Steffi ausgetragen wurde, ging es hoch her. Die beiden scheuchten sich drei knappe Sätze lang übers Feld und am Ende siegte dann Telse für Team III. 4:1. Nun waren noch drei Spiele offen. Drei Herreneinzel. Drei gewissermaßen ausgeglichene, aber dennoch spannende Begegnungen. Drei Sätze? Nur bei Nico und Jan. Gewinner? Nico. Nächster Punkt für Team II. Die anderen Gewinner? Sven, verantwortlich für Punkt 6 und André, verantwortlich fürs Ergattern des letzen Punktes. Endstand: 7:1 für Team II.









