Das Doppelmini-Trampolin
Informatives zum Doppelmini-Trampolin
Das Dopppelmini-Trampolin wurde als jüngste Wettkampfdisziplin 1974 ins Trampolin-Programm aufgenommen:
Beim Doppelmini-Trampolin gibt es ein 2,85 x 0,92 m großes Sprungtuch mit leicht schräger Aufsprung- und gerader Absprungzone. Dahinter liegt die 3,60 x 1,80 m große Landezone. Nach ca. 20m Anlauf springt man zunächst in die schräge Fläche, von dort ein Übungsteil in die gerade Fläche, und das zweite Übungsteil in eine gekennzeichnete Landezone. Bei der zweiten Sprungvariante springt man nach dem Anlauf in die schräge Fläche, von dort mit einem Strecksprung, dort ein Übungsteil auf der Stelle (Spotter) und das zweite Übungsteil in die Landefläche.
Zwischen schräger Fläche und gerader Fläche befindet sich die rote Zone. Sie wurde zur Vorbeugung von Verletzungen (Durchschlaggefahr) eingeführt. Der Sportler darf die Zone während dem Wechsel von Einsprung auf die gerade Sprungfläche nicht komplett mit den Füßen berühren.
Ein Wettkampf besteht aus 4 Durchgängen (2 Vorkampf, 2 Finale). Zu beachten ist jedoch, dass sich in einem Wettkampf kein Aufgang und kein Abgang wiederholen darf. Des Weiteren sind auf dem Doppelmini-Tramp Bauch, Sitz und Rückenlandungen verboten.
Das Doppelmini-Tramp-Turnen wird als Wettkampfdisziplin national und international bis hin zur Weltmeisterschaft ausgetragen.